Wein nach Herkunftsbezeichnung D.O. Ribeiro

Die älteste Ursprungsbezeichnung Galiciens

Die Treixadura hat sich als die Königin unter den Rebsorten der Weinregion Ribeiro etabliert. Unersetzlich in dieser Region, war sie die Hauptverantwortliche dafür, dass ihre Weine den legendären Ruhm einer glorreichen Vergangenheit erlangten. Es ist eine Rebe von guter Qualität, kräftig, ziemlich resistent gegen Krankheiten, mit mittlerer Produktivität und später Reifung, die Weine mit einer spektakulären und persönlichen Sortenreinheit hervorbringt – am Gaumen voller Frische und Geschmack und mit einem Hauch Mysterium.

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Cunqueiro III Milenium 2020

Frischer, köstlicher und komplexer Ausdruck galicischer Rebsorten

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Cunqueiro III Milenium 2020
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Viña Meín Blanco 2018

Duftende Coupage aus weißen Sorten

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Viña Meín Blanco 2018
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Ramón do Casar Treixadura 2020

Ein Wein aus Treixadura, aus den besten Weinbergen des Weinguts

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Ramón do Casar Treixadura 2020
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A Teixa Blanco 2017

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

A Teixa Blanco 2017
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The Flower and the Bee 2020

Köstliche weiße Jugend

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

The Flower and the Bee 2020
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Coto de Gomariz 2019

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Coto de Gomariz 2019
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Sameirás Tinto 2019

Ein frischer, leichter und sehr köstlicher Rotwein

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Sameirás Tinto 2019
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Eidos Ermos Blanco 2019

Offenheit und Eleganz

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Casal de Armán Blanco 2019

Die fruchtigste Seite von Ribeiro

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Casal de Armán Blanco 2019
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O Morto Vía Revolucionaria Godello Puro 2018

Reine mineralische Schönheit

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

O Morto Vía Revolucionaria...
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Ramón do Casar 2020

Ein großartiger galicischer Weißwein, der immer gut ankommt

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Ramón do Casar 2020
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Cuqueira 2020

Ein fruchtiger Weißwein mit vielfältigen Nuancen

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Cuqueira 2020
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Cume do Avia Viño Tinto Dos Canotos 2019

Ökologischer Rotwein einheimischer Sorten aus Ribeiro

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Cume do Avia Viño Tinto Dos...
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Decántalo

O Morto G' Aviones 2017

Ein natürlicher Weißwein mit mineralischem Charakter

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

O Morto G' Aviones 2017
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Wein ohne Sulfite
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O Morto Vía Revolucionaria Treixadura Pura

Frische und mineralischer Ausdruck

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

O Morto Vía Revolucionaria...
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Finca Viñoa 2020

Ein Weißwein mit galicischer Seele

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Finca Viñoa 2020
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Lalume 2018

Das Terroir in seiner maximalen Kraft

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Lalume 2018
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The Flower and the Bee Tinto 2019

Ein ausdrucksstarker, fruchtiger und geschmeidiger Rotwein

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Mercenario Blanco 2019

Weißwein in Amphoren gealtert

Spanien   Ribeiro (Galizien)

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Mercenario Tinto 2019

Lebendig, süffig und frisch

Spanien   Ribeiro (Galizien)

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O Morto Godello 2018

Eine natürliche süße Sünde

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Ollos de Roque 2018

Ein Wein, der eine Geschichte erzählt

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Emilio Rojo 2017

Ein weißer, schwer zu findender 5 Sterne-Wein

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Finca Teira Blanco 2019

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Finca Teira Blanco 2019
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Verkaufspreis 10,45 € Preis 9,92 €
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Cume do Avia Colleita 7 Blanco 2019

Eine reine, frische und elegante Coupage aus lokalen Sorten

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Casal de Armán Blanco 2020

Die fruchtigste Seite von Ribeiro

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Casal de Armán Blanco 2020
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Sameirás Blanco 2019

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Abadía de Gomariz 2014

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Bernardo Estévez Chánselus Castes Blanco 2018

Ein cremiger, ausdrucksstarker und lebendiger Ribeiro mit eigener Persönlichkeit

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Viña Meín O Pequeno Meín 2019

Ein aromatischer Wein, lebendige Geschichte der D.O. Ribeiro

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Eidos Ermos Tinto 2018

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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A Torna dos Pasas 2017

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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A Torna Dos Pasas Escolma 2016

Ernst, streng und charaktervoll

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

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Formigo 2019

Ein leichter, frischer und aromatischer galicischer Weißwein

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Formigo 2019
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Formigo 2020

Ein leichter, frischer und aromatischer galicischer Weißwein

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Formigo 2020
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Finca Teira Tinto 2019

Idealer Einstieg in galicische Rotweine

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Finca Teira Tinto 2019
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Gomariz X 2019

Ein reizvoll nerviger Albariño

Spanien   D.O. Ribeiro (Galizien)

Gomariz X 2019
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Conoce D.O. Ribeiro

Es gibt Hinweise darauf, dass schon die Römer Wein in Ribeiro hergestellt haben. Aber auch die modernere Geschichte bestätigt uns, dass es das erste Gebiet von Galizien war, das Weine mit eigener Identität hergestellt hat. Alfonso X. sprach bereits im 13. Jahrhundert von den „guten Weinen aus Orense“.
Zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert breitete sich der Weinbau in ganz Galizien aus, was der Arbeit der Mönche des Benediktinerordens und des Ordens des heiligen Bernhards zu verdanken war. So entstanden die Weinlagen von Ribeiro, Santa María de San Clodio, und, weiter südlich, die Weinberge von Salnés, die zum Kloster Santa María de Armenteira gehörten.
Es ist nicht neu, dass Galizien das Ziel einer der wichtigsten Kulturrouten des Mittelalters war: des Jakobswegs. Der Jakobsweg, der ein Symbol des Widerstands der christlichen Kultur gegen die islamische imperialistische Expansion war, schaffte enge Kommunikationsbeziehungen zwischen Galizien und den europäischen Königreichen des Mittelalters. Die englischen Kreuzfahrer machten in Galizien halt, um Wein an Bord zu laden. Außerdem nahmen sie ihr letztes christliche Mahl (Bauchspeck, Schinken, Blutwürste) ein, bevor sie ihre Reise zum Mittelmeer, entlang der iberischen Küste unter muslimischer Herrschaft, fortsetzten.

Der Einfluss der klösterlichen Weinkultur zeigt, dass der Weinbau in Galicien ​(im Gegensatz zu anderen Regionen Spaniens, die durch den Islam besetzt waren) sich parallel zu den großen mitteleuropäischen Weinen entwickelte. Selbst die beliebtesten Heiligen der europäischen Weinberge fanden in Galizien große Verehrung, wie im Fall von Sankt Martin, Patron von Orense, dem noch immer die ersten Weine des Jahres gewidmet werden.
Die Mönche schafften eine wahrhaftige Schule des Weinbaus. Da das durch Spenden erhaltene Land nicht das profitabelste und auch nicht leicht zu bearbeiten war, sahen sie sich dazu gezwungen, ihre Anbaumethoden mit einfallsreichen und gut studierten Künsten zu verbessern.
Darüber hinaus begünstigte die Grenzlage von Galicien zu verschiedenen Königreichen (Portugal, León, Asturien) den kulturellen Austausch, der für den Wein so wichtig ist. Die Zisterzienser selbst, die Klöster in Galizien errichteten, ließen sich in dem großen Kloster von Alcobaça (12. Jahrhundert) nieder und schufen damit die Grundlagen für den portugiesischen Weinberg. Die Bischöfe und Feudalherren förderten die Anpflanzung neuer Weinberge in Galicien, da es sich als ein lukratives Geschäft erwies, und als Symbol für eine florierende, eingesessene Wirtschaft für die Bauern, die Ländereien unter christlicher Herrschaft besetzten. Und so nahmen die Weinberge die besten Lagen ein.
Darüber hinaus erleichterten die galizischen Handelsbeziehungen mit den britischen Inseln auf diesen Weg den Transit der großen europäischen Weine. Und im Mittelalter verliefen die einfachsten Exportrouten der mediterranen Weine an der spanischen Küste bis nach Galizien entlang. Ein Zwischenstopp wurde hauptsächlich an der Mündung des Miño eingelegt.

Die Ribeiro-Weine von Ribadavia hatten bereits im 14. Jahrhundert internationalen Ruhm erlangt. Mehr als zwei Millionen Besucher pro Jahr kamen in den goldenen Zeiten der Pilgerfahrten nach Santiago. Der Wein wurde so reichlich konsumiert, dass die Erzeuger von Ribadavia im sechzehnten Jahrhundert Kontrollnormen etablierten, um die Echtheit ihrer Ribeiros sicherzustellen.
Die Engländer trugen ebenfalls zum Fortschritt der Weinbautechniken bei, indem sie den lokalen Winzern zeigten, wie man Schwefel einsetzt, um die Weine für den Export länger haltbar zu machen.
Aber als die Beziehungen zwischen England und Spanien während der Herrschaft von Philipp II. einfroren, vergaßen die britischen Kaufleute die Weine aus Ribadavia und begannen damit, sich ihr Frachtgut in Viana de Costelo (Portugal) zu suchen.

Die Wettbewerbsfähigkeit Portugals war schon immer hart für die galizischen Weinbauern gewesen. Verschlimmert wurde diese Situation noch, als die portugiesischen Weinberge Mitte des neunzehnten Jahrhundert eine tödliche Krankheit auf die galizischen Weinberge übertrug: Mehltau.
Ebenfalls in der gleichen Epoche hatten sie das Pech, den ersten tödlichen Befall zu erleiden: echter Mehltau und dann die Reblaus, die das Beste des galizischen Weinbergs zerstörte. Die Weine entwickelten sich, bis auf wenige Ausnahmen, zu regionalen und handwerklichen Weinen, rustikal und naiv. Und zu einer Aufgabe, die für viele Jahrzehnte unvollendet blieb.

Bedenkt man nur, dass sich die Beliebtheit der galizischen Weine bloß ein paar Jahrzehnte zuvor auf die weißen „Vino Turbios“ (Trübweine) und „Tintillos“ (Klarettweine) konzentrierte, die aus Keramiktassen, den sogenannten „Cuncas“ oder „Taziñas“, getrunken werden. Die Konsumenten identifizierten ihn als einen unverstandenen Bio-Naturwein, wenn es sich aber tatsächlich um unvollendete Weine handelte.

Aber zum Glück erkannten auch die Galizier, dass dieser volkstümliche Wein wenig Zukunft in einer Konsumgesellschaft haben würde, die sich von der Modernität mit Riesenschritten sättigen ließ. Und, im Allgemeinen, leiteten die galizischen Weinbauern und Winzer diesen großen Richtungswechsel rechtzeitig ein, um die wertvollen authentischen Rebsorten dieses Gebiets wiederzubeleben, während sie gleichzeitig die moderne Önologie in Rekordzeit implementierten. Kurz gesagt, die gesamte Herausforderung für Expansion und Modernität beschleunigte die Entstehung der D.O. Ribeiro von heute, gegründet im Jahr 1957, und war damit die erste Appellation der Weine von Galicien.

Die D.O. Ribeiro befindet sich im nordwestlichen Randgebiet Spaniens, im Süden von Galicien, im nordwestlichen Rand der Provinz Orense, an den Einmündungen der Täler, die sich durch die Flüsse Miño, Avia, Arnoia und Barbantiño formen. Die Weinbauregion hat eine Fläche von etwa 3000 Hektar registriertem Weinberg, die auf über 65.000 Parzellen verteilt sind, welche von 6000 Weinbauern bewirtschaftet werden, zusammen mit 31 Weingütern und 85 „Colleiteiros“ (Weinproduzenten, die nur eigene Trauben verarbeiten und nicht mehr als 60.000 Liter produzieren).

Klima, Boden und Sorten

Das einzigartige Klima wird durch natürliche Barrieren und seine Südlage begünstigt, die das Gebiet von subatlantischen Stürmen schützen und ein Ökoklima bilden, mit mediterranem-ozeanischen Übergang. Deshalb ist das Klima feucht, mit warmen Temperaturen von 15°C im Jahresdurchschnitt, und mit warmen Sommern und kalten Wintern. Die intermediären Eigenschaften zwischen den ozeanischen und mediterranen Klimazonen ermöglichen die Reife der Rebenfrucht, wobei gleichzeitig Geschmack und Frische erhalten bleiben.

Was die Böden anbelangt, so sind die Texturen vorwiegend schluffig-sandig und in geringerem Umfang sandig-schluffig, obwohl auch lose Texturen in Bereichen mit alluvialen Sedimenten und feinere Texturen auf metamorphen Gesteinen gefunden werden können. Die Böden mit vorwiegend sandiger Textur sind warm und haben eine gute Drainage, die zusammen mit geringen Niederschlägen von Juli bis September den Wasserstress bei der Reifung begünstigen. Der Gehalt an organischer Substanz liegt bei zwischen 1 und 4 Prozent im Oberboden, und im Untergrund in der Regel bei weniger als 3 %. Das ist ausreichend für die Entwicklung einer signifikanten mikrobiellen Aktivität ohne übermäßige Kraft zu generieren.

Die Kontrollbehörde der D.O. Ribeiro autorisiert bis zu 16 Rebsorten. Die wichtigsten weißen sind Treixadura, Albariño, Godello, Torrontés und Loureira und die experimentelle Lado, ebenfalls zulässig sind Albilla, Macabeo und Palomino. Bei den Roten treten vor allem Caiño, Ferrón, Sousón, Brancellao und Mencía hervor, obwohl auch Garnacha Tintorera oder Alicante und Tempranillo zulässig sind.

Weine und Weingüter der D.O. Ribeiro

In der Weinregion gibt es große Bodegas, viele Familienweingüter und einige Genossenschaften. Die Weine aus der D.O. Ribeiro sind überwiegend Weißweine, die 85 % der Produktion ausmachen, der Rest sind Rotweine. Allerdings verdient der traditionelle Wein „Tostado del Ribeiro“ – ein natürlicher Süßwein – eine besondere Erwähnung. Für seine Herstellung wird ausschließlich der Most aus der Auswahl bester Trauben verwendet, die in einer überdachten Umgebung ihre entsprechende Überreife erreichen. Die Produktion ist sehr gering, aufwändig und komplex. Das Ergebnis ist ein echtes Juwel der Önologie mit einzigartigen Eigenschaften. Die physikalischen/chemischen Grundeigenschaften des „Tostado do Ribeiro“-Weins sind sein Alkoholgehalt, der bei zwischen 13-15 Vol.-% liegen muss, sowie der minimale Restzuckergehalt, der bei zwischen 100 und 150 Gramm pro Liter liegt.

Viña Mein wurde 1988 gegründet und befindet sich im Besitz der Familie Alén aus der Gemeinde San Clodio. Sie erwarben den Weinberg Mein in den frühen 90er Jahren und bestockten 18 Hektar Rebfläche auf den besten Hängen des Valle del Avia (San Clodio und Gomariz) mit Treixadura, Godello, Lado, Loureira, Torrontés und Albariño. Sie errichteten eine Bodega mit einer gut ausgestatteten, modernen Weinproduktionsanlage. Jahre später wurde sie mit einem kleinen ländlichen Hotel erweitert, das die Liebhaber von Verkostung und Erholung freundlich willkommen heißt.
Seit 2015 sind Comando G für die Herstellung aller Weine des Weinguts verantwortlich. Die normale Produktion liegt bei etwa 80.000 Flaschen, von denen 75 % der klassische Weißwein Viña Mein Blanco des Jahres ist. Die filigrane Rebsorte, die diesen Wein ergibt, machen ihn einzigartig und persönlich: tropisches und fruchtiges Aroma, frische Kräuter und im Hintergrund blumig. Stolz, sehr frisch, und mit gutem Fruchtgehalt im Mund. Die anderen 25 % sind Lagenweine aus ausgewählten Parzellen: die Weißen Tega do Sal, Viña Mein Fermentado en Barrica (Fassgärung), Eiras Altas und Tinto Atlantico. Letzterer wird aus den roten Sorten Brancellao, Caiño und Sousón hergestellt.

Die Genossenschaft Coop. Vitivinícola del Riberiro  nimmt ihre Tätigkeit 1892 auf und trug entscheidend zur Wiederbelebung der Weine der Region Ribeiro bei. Nur zwei Jahre nach ihrer Entstehung brachte die Kellerei die Marke Pazo auf den Markt, den ersten etikettierten und in Flaschen abgefüllten Ribeiro.
Die fast 800 Genossenschaftsmitglieder stellen die gelesenen Trauben einer Anlage von 6.200 Quadratmetern zur Verfügung, ausgestattet mit Gärbottichen aus Edelstahl, die für die Vinifikation der besten Weißweine des Unternehmens verwendet werden, wie den Viña Costeira und die Sortenweine Colección 69, die aus den Rebsorten der Region erzeugt werden.

Bodegas Reboreda, am Ufer des Miños gelegen, gehört zur Weingruppe Grupo Reboreda Morgadío, die auch über Weingüter innerhalb der D.O. Rías Baixas verfügt. Die Kellerei erzeugt eine präzise Weinreihe, wo der Reboreda Blanco hervorsticht, hergestellt aus Treixadura, Godello, Palomino und Torrontés. Ein runder, weicher und strukturierter Wein, der sowohl durch seine fruchtigen als auch blumigen Aromen auffällt. Reboreda Tinto ist ein sortenreiner Rotwein aus Mecía von einer Einzellage. Große Struktur am Gaumen, mit Aromen von Beeren und ausgewogenen Tanninen. Der Gran Reboreda Blanco wird aus Treixadura (80 %), Godello (10 %) und Loureira (10 %), aus dem eigenen Weinberg, hergestellt. Es ist ein feiner und eleganter Wein, mit einer großen blumigen und fruchtigen Prägung, mit frischen Noten von Apfel und einer sehr ausgewogenen Säure.
Ihre letzte Neuheit ist der 3URA weiß, zu 75 % aus Treixadura und die restlichen 25 % aus Godello und Loureira, aus 3 verschiedenen Weinbergen. Und eines seiner Flaggschiff-Weine ist der „Tostado“ Alma de Reboreda, hergestellt aus den besten Trauben der Sorte Treixadura, von Hand gelesen, die langsam ihre Überreife erreichen und dann über 2 Jahre in Eichenfässern verweilen.

Coto de Gomariz lebt in den 1970er Jahren wieder auf, als Richard Carreiro Ameijeiras, nach seiner Amerikareise, die Weinberge der Familie ausschließlich mit einheimischen Sorten umstrukturiert. Er wird als der erste mechanisierte Weinberg der Region betrachtet. In den 1980er Jahren füllt er seine ersten Flaschenweine ab und 2004 wird damit begonnen, die Weinberge auf ökologische und biodynamische Weise anzubauen. Heute verfügt das Weingut über 28 Hektar Rebfläche, entlang des Tals von Avia. In Gomariz findet man 24 Hektar, die fast alle auf natürliche Weise kultiviert werden.
Heutzutage unterscheiden sich die Weine durch die Qualität der Zonen und der Böden. Die Zonen von Premier Cru und die jüngeren Reben von Gran Cru werden von Vitivinícola del Avia vermarktet, während Gomariz als Gran Cru und die ältesten Rebstöcke von Coto de Gomariz vermarktet werden. Sie bereiten eine beeindruckende Sammlung an Weiß- und Rotweinen mit den Etiketten Abadía de Gomariz, Ailalá, Coios, Coto de Gomariz, O Con, Salvaxe, Seica, sowie eine Sammlung von heiteren Weinen, wie Súper Héroe oder die neuen The flower and the Bee Sousón und The flower and the Bee Treixadura.

Bodegas Semeirás ist das Projekt von Antonio Cajide Gulín, einem „Colleiteiro“, der sich in San André de Camporredondo befindet, und der im Jahr 2002 eine Erweiterung und Reform der Weinkellerei in Angriff nimmt, die er mit der neuesten Technologie ausstattet. Er besitzt 6 Hektar Rebfläche, die sich aus sieben Parzellen zusammensetzen: O´Cotiño, O´Forte, O´Naranxo, A Horta, Sameirás und O´Troque, in der Pfarrei von Santo André, sowie A Abeleira im benachbarten Rivadavia. Diese sind auf Höhenlagen von 95 bis 290 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, auf Land mit unterschiedlichen Bodenarten, wo Schiefergestein dominiert und von Schiefer mit einem hohen Vorkommen von Quarz und Kiesel, insbesondere in Santo André, und von granitischer, sandiger Art in Rivadavia. Die ältesten Reben sind etwa 70 Jahre alt sind und die jüngsten wurden in den letzten 15 Jahren gepflanzt. Sie bereiten drei Weißweine mit den Etiketten Semeirá, 1040 und Viña do Avó, sowie die Rotweine Semeirás und Viña do Avó.

Bodegas Cunqueiro befindet sich am linken Ufer des Flusses Miño, und obwohl das Weingut seit 1985 eine Handelsgesellschaft ist, agiert es bereits seit den 60er Jahren als Familienunternehmen auf dem Markt. Die Kellerei produziert und vermarktet eine beachtliche Reihe an Weiß- und Rotweinen, von denen besonders die Marken Cunqueira, Cunqueiro III Milenium, Máis de Cunqueiro und Anciño herausragen.

Standort des D.O. Ribeiro