Wein von der Bodega Huerta de Albalá

Weine mit Terroir und Sortengeschmack

Das traditionelle Bild des andalusischen Weinbaus hat in den letzten zehn Jahren das erlebt, was einige als die „purpurfarbene Revolution“ bezeichnen. Es liegt zweifellos eine Typenveränderung vor, bei der die konventionelle Rot- und Weißweine nicht mehr nur eine Gruppe im kulturellen Gefüge dieser Region sind, sondern eine Vorzugsstellung einnehmen, die bisher den Likörweinen vorbehalten war. Die Ankunft des maßgeschneiderten Projekts Huerta de Albalá in Andalusien und die Leidenschaft bei der Suche nach verschiedenen önologischen Alternativen auf unterschiedlichen Terroirs, die bisher verschmäht wurden, hat gezeigt, dass der Süden ist nicht nur Land der Likörweine ist.

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Conoce Huerta de Albalá

Vicente Taberner ist ein begeisterungsfähiger Valencianer, der, nachdem er eine Deutsche geheiratet hatte, nach Frankfurt zog, wo er seit über zwanzig Jahren wohnt und im Rahmen anderer Geschäfte eine Importfirma für spanische Weine gründete, die sich schließlich zu einer der wichtigsten des Landes entwickelte. Da er jedoch schon immer den Drang verspürte, Wein in Spanien herzustellen, beteiligte er sich am Brandygeschäft der Weinkellerei Fernando de Castilla in Jerez. Im Jahr 2000 kam er in der Gegend an, änderte aber dann vor Ort seine Meinung und beschloss, dass er anstelle von Sherrys doch konventionelle Weine herstellen wollte.

Die Geschichte der Weinkellerei 

Als Standort für das neue Projekt wurde Arcos de la Frontera, in Cádiz, ausgewählt, aber außerhalb der Zuständigkeit der Kontrollbehörde von Jerez. Hier erwarb er 2001 ein 91 Hektar großes Anwesen, von dem jetzt 75 Hektar Rebfläche sind, und gründete Huerta de Albalá.

Die Entscheidung, Arcos de la Frontera auszuwählen, erfolgte aufgrund der gegebenen Topographie, des Mikroklimas und den Besonderheiten des Landes, das hervorragenden technische Eigenschaften hatte und gleichzeitig voller Charme und Kultur war. Er pflanzte Syrah, mediterran, die sich gut an die heißen Klimazonen anpasst, begleitet von Cabernet Sauvignon und Merlot, und hielt stets den Anteil der Tintilla de Rota bei, eine traditionelle rote Rebsorte aus Arcos de la Frontera. Und für die Weißweine pflanzte er Chardonnay, eine Rebsorte, die bereits unter Beweis gestellt hat, dass sie an diesem Ort gut funktioniert.

Vor kurzem, im Jahr 2010, erwarb das Weingut den Weinberg Finca El Caballo von der Osborne-Gruppe, 160 Hektar Rebfläche, die unter dem Schutz der Herkunftsbezeichnung „Denominación de Origen Marco de Jerez“ steht und sich in der sogenannten Lage „Pago Balbaina“ befindet. Die neuen Weinberge sind mit Rebsorten für Weißweine gepflanzt, wie Palomino und etwas Chardonnay, aber man möchte auch weiterhin Impulse auf eine sorgfältige Arbeit im Weinberg setzen, mit Neubepflanzung von neuen Rebsorten und, folglich, auch das Weinsortiment erweitern.

Die architektonische Gestaltung des gesamten Weinguts wurde von dem Architekten Mariano Taberner Montoro entworfen, der die Harmonie zwischen dem Gebäude und der Landschaft sowie eine minimale Umweltbelastung berücksichtigte. Um das Gebäude zu entwerfen, griffen Mariano und sein Team auf eine Architektur mit traditionellen Formen zurück, (weißem Mörtel in Parametern, Dächern mit alten arabischen Ziegeln, mit einer Holzkonstruktion bedeckt, Außenböden mit rustikalen Steingutfliesen, Schmiedearbeiten nach traditionellem Design der Zone etc.).

In diesem Haus, dass an ein Château erinnert, sind die Einrichtungen unglaublich, was für einen Weinhersteller im Süden überraschend ist. Denn überall hier spiegelt sich die Persönlichkeit und der leidenschaftliche Charakter von Vicente Taberner wider, der von Anfang auf der Suche nach besonderen Weinen war, und dafür sowohl in der Kellerei als auch im Weingut erhebliche Investitionen getätigt hat.

Huerta de Albalá exportiert derzeit 50 % seiner Produktion und produziert jährlich rund 500.000 Flaschen mit Herkunftsbezeichnung Vinos de la Tierra de Cádiz.

Arbeitsphilosophie

Eine der Prämissen von Huerta de Albalá ist es, Terroir-Weine zu erzielen, die die Reinheit des sortenspezifischen Geschmacks ausdrücken und die das Gebiet, aus dem sie kommen, widerspiegeln. Sie sollen eine elegante Struktur mit weichen Tanninen zeigen und köstlich, potent und komplex zugleich sein. Deshalb ist die Pflege der Weinberge von grundlegender Bedeutung.

Die Reben wachsen auf Hängen, die auf 100 bis 200 Metern über dem Meeresspiegel liegen, mit einem speziellen Mikroklima, das durch die Nähe des Sumpfgebiets Bornos und der Sierra de Grazalema erzeugt wird, sowie von verschiedenen Arten von Böden.
Alle Trauben, die für die Weine von Huerta de Albalá verwendet werden, werden von den eigenen Weinbergen, die das Weingut umgeben, von Hand gelesen. Bei höchster Sonneneinstrahlung werden die Trauben sogar von den Blättern geschützt.
Darüber hinaus werden die besten Trauben stets in ihrem idealen Reifezustand ausgewählt, während die unmittelbare Nähe des Weinberge zur Bodega verhindert, dass die Trauben verderben oder oxidieren, da sie keine langen Strecken zurücklegen müssen. Erwähnenswert ist auch, dass alle Trauben, die für die Herstellung von Taberner und Taberner nº 1 verwendet werden, in der Nacht von Hand gelesen werden. Zusätzlich wird jede Parzelle überwacht und analysiert, und in der Kellerei individuell vergoren und der Alterung unterzogen, bevor das abschließende Cuvée hergestellt wird.

Daher sind in seinen 4.600m2 großem Weingut alle Einrichtungen eine Mischung aus Moderne und Tradition, wo neue Technologien und Produktionsmittel in wahrem Handwerker-Stil mit den Techniken der Weinbereitung kombiniert werden.

Das Weingut ist auf mehreren Ebenen gebaut, so dass die Weine mit Hilfe der Schwerkraft hergestellt werden. Es gibt zwei Nebengebäude: eines für die Herstellung von Taberner und Barbazul, und ein zweites für Taberner Nº1. Das erste beherbergt die Gärtanks aus Edelstahl mit kontrollierter Temperatur und das zweite beherbergt die Gärtanks mit 5.000 Liter Fassungsvermögen aus französischer Allier-Eiche für ihren Spitzenwein.

Unter der Bodega für die Weinherstellung befinden sich 1600 Fässer aus französischer Allier-Eiche, von einer Vielzahl von Küfern: 520 Fässer von Sylvain, 700 von Mercier und die restlichen 380 verbleibenden sind von François Frères, Francis, Vicard und Demptos Reserva. Diese Entscheidung war das Ergebnis einer Forschung, bezüglich der Reaktion von Weinen auf Eichenholz unterschiedlicher Herkunft, mit der Erzeugung von drei Lesen, 2002, 2003 und 2004, da der erste Jahrgang, der auf den Markt gebracht wurde, der von 2005 war.

Weine aus dem Weingut Huerta de Albalá 

Die Vermarktung des ersten Jahrgangs von Huerta de Albalá erfolgte im Januar 2007. Ihre Weine zeichnen sich durch eine Reihe von Aromen und Sauberkeit aus, und durch den Respekt der Eiche gegenüber den Früchten, durch Tiefe, Balance und Authentizität.

Ihr Spitzenwein ist Taberner nº 1, hergestellt aus 80 % Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon. 14 Monate Reife in französischen Eichenfässern. Von ihm werden durchschnittlich 10.000 Flaschen hergestellt. Der Wein wird in Holzfässern vergoren und 15 Tage lang wird alle zwei Stunden der Tresterhut umgestoßen. Er hat sich auch keinerlei Filtrationsverfahren unterzogen. Es ist ein Wein von exquisiter Komplexität, Feinheit und Finesse, die uns daran erinnert, dass er zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer liegt. In der Nase Aromen von Fruchtlikör, Kaffee, Marmelade, gerösteten Kaffee, Toffee und edlen Hölzern. Am Gaumen ist er füllig, umhüllend, mit Körper und Volumen, elegant, aromatisch und mit einem langen und nachhaltigen Abklang.

Ihr anderer Rotwein ist Taberner, hergestellt aus Shyrah, Merlot und Cabernet Sauvignon und einer Reife von einem Jahr in französischen Eichenfässern. Aroma von reifen Früchten mit floralen Noten, natürlichem Kaffee, Lakritz und Röstnoten. Am Gaumen ist er schmackhaft, süß, balsamisch und ausgewogen. Eine wahre Offenbarung im Glas, welche die Existenz des südlichen Terroirs zeigt, in dem die Bodenbeschaffenheit und das Klima sich verbünden, um diesem Wein eine einzigartige Persönlichkeit zu verleihen.

Barbazul ist der kleine Bruder von Taberner, aber mit einer sehr ausgeprägten Persönlichkeit. Es wird aus 60 % Syrah, 20 % Merlot, 15 % Cabernet und 5 % Tintilla de Rota hergestellt und verbringt nur 5 Monate im Fass. Die Nase ist komplex, mit Aromen von roten Früchten, Feigenblättern und aromatischen Kräutern. Am Gaumen ist er schmackhaft, frisch, lange und mit großer Säure.

Sie bereiten auch Babazul Rosado, einen Rebsortenwein aus Syrah, der eher einem Klarettwein ähnelt, als einem Roséwein. Aromen von Blumen, Rosen, tropischen Früchten und aromatischen Kräutern. Funkensprühend am Gaumen, opulent, süß, mit großartigem fruchtigen und umhüllenden Ausdruck.

Und schließlich der Barbazul Blanco, hergestellt aus 100 % Chardonnay ohne Fassreife.  Es ist leicht, aber schmackhaft. Mit Zitrustönen in der Nase, am Gaumen ist er geschmeidig, aber frisch, mit ausreichender Säure.

Erwähnenswert ist, dass der einflussreichste und mediale Weinkritiker Robert Parker bereits im Jahr 2007 den Taberner Nº I mit 95 Punkten und den Taberner mit 92 Punkten bewertet hatte.