Schaumweine nach Herkunftsbezeichnung D.O. Rueda

In Rueda werden überwiegend Weißweine aus der Rebsorte Verdejo produziert. Die Trauben stammen von den Ufern des Flusses Duero, sowie von seinen Nebenflüssen. Durch das extreme Klima, bei dem der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht sehr hoch ist, entwickelt die Trauben sehr viel Säure. Ein weiteres Merkmal der Weißweine aus Rueda sind die blumigen Aromen mit Erinnerungen an mediterrane Kräuter. Neben den Weißweinen werde auch eine kleine Anzahl von Rotweinen, meistens aus der Rebsorte Tempranillo, produziert.

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Carrasviñas Brut

Ein sehr spritziger Verdejo

Spanien   D.O. Rueda (Castilla y León)

Carrasviñas Brut
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Preis 9,00 €
inkl. MwSt.

Conoce D.O. Rueda

Geschichte und lage 

Rueda befindet sich in der Gemeinde von Kastilien und León und besteht aus etwa 12.000 Hektar, die unter den verschiedenen Gemeinden, hauptsächlich der Provinz Valladolid, aber auch Segovia und Ávila aufgeteilt sind.
Die Hauptanbausorte ist die Verdejo, eine weiße Traube, die dem Weine Nuancen von Kräutern aus dem Niederwald und einen gewissen fruchtigen Hauch verleiht.

Als Ursprung dieser Sorte -auch wenn es in keinem Dokument steht- wird angenommen, dass er bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, als die Duero-Senke mit Kantabrern, Basken und Mozarabern neu besiedelt wurde, wobei letztere diejenigen sind, die diese Sorte am ehesten in der Duero-Gegend eingeführt haben könnten.

Im 16. und 17. Jahrhundert war die Fläche, die mit Reben bepflanzt wurde umfangreicher als heute, und die einzige Sorte, die angebaut wurde, war die Verdejo. Für die Klarifikation des Weins wurde ein Ton aus der Gegend verwendet, der einen sehr reinen Wein im Aussehen und einen sehr langlebigen Wein produzierte. Dies trug zu dem großartigen, kommerziellen Erfolg bei.

Im frühen 21. Jahrhundert kam die Filzlaus und im Jahr 1922 hatte sie zwei Drittel der Weinberge zerstört. Nach dieser schlechten Erfahrung wurde mehr unter der Berücksichtigung von Widerstandsparametern und Produktivität als von Qualität angebaut. Sie fingen an die Palomino-Sorte anzubauen, um junge Weine für den Großhandelsverkauf herzustellen.

Im Jahr 1935 fingen sie an darüber zu reden eine D.O. zu gründen, die die Hersteller dieser Zone schützen sollte. Im Jahr 1972 wurde in der Gegend die Bodega La Rioja Marqués de Riscal gegründet, um damit anzufangen die Verdejo-Sorte anzubauen. Große Flächen wurden neu bepflanzt und die trug zu einem neuen Impuls in dem Gebiet bei, bis letztendlich am 12. Januar 1980 die Herkunftsbezeichnung Rueda geboren war.


Charakter: Trauben, Boden und Klimatologie

Rueda befindet sich in der Vertiefung, die der Fluss Duero formt. Die Weinreben sind auf einer durchschnittlichen Höhe von 750 Metern über dem Meeresspiegel gepflanzt. An einigen Punkten der Provinz Segovia erreichen sie eine Höhe von 850 Metern, auch wenn es sich generell um ein flaches Land handelt, das sich sich in einer solchen Höhe befindet, damit es in der vollen kastilischen Hochebene liegt.

Rueda ist von dem Weg des Flusses Duero und seinen Nebenflüssen Trabancos, Zapardiel und Adaja mit breiten, sanft abfallenden Flussterrassen unter den atlantischen Winden geprägt.
Die Ländereien sind meist braun. Reich an Kalzium und Magensium und sehr steinig mit guter Drainage. Eine Erde mit geringer Fruchtbarkeit, die eine niedrige Ernte auswirft, jedoch eine Traube von hoher Qualität.
Dadurch dass sich die Weinreben in dieser Höhe befinden, müssen sie sehr kalte und lange Winter, einen kurzen Frühling mit einigen Spätfrösten sowie sehr heiße und trockene Sommer mit einzelnen Gewittern ertragen. Die Weinreben sind einer hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt, die eine perfekte Reife der Trauben und einen hohen Aromagehalt in seinen Schalen mit sich bringt.

Der hohe Temperaturunterschied von Tag und Nacht ist das was den perfekten Ausgleich in den Weinen von Rueda ausmacht. Mit der Sonne und der Tagestemperatur gewinnt die Traube an Zucker, verliert durch die niedrigen Temperaturen in der Nacht jedoch nicht an Säure.
Die Regenfälle sind in dieser Zone sehr dürftig, da jährlich nur ein Niederschlag zwischen 300 und 500 Litern aufgezeichnet werden, was die Weinstöcke dazu zwingt sich Wasserressourcen in tieferem Untergrund zu suchen. Früher benutzten sie Anbautechniken, um zu versuchen das Maximum an Wasser während der Trockenperioden einzubehalten. Heute jedoch ist das, aufgrund der Einführung neuer Techniken, wie der Tröpfchenbewässerung, nicht mehr notwendig.

Die Königin der Sorten in der Rueda ist die Verdejo, auch wenn andere Sorten von weißen Trauben, wie Sauvignon Blanc, Viura oder Palomino Fino angepflanzt werden. Es gibt drei Arten von jungem Weißwein: Rueda Superior mit einem Minimum von 75% Verdejo; Sauvignon Blanc, welcher sortenrein mit dieser Traube hergestellt wird; und zu guter Letzt Rueda Blanco, hergestellt auf der Basis von mindestens 40% Verdejo oder Sauvignon. Die Weißweine werden mittels einer kalten Fermentation der Traube, einer leichte Pressung, welche mit viel Vorsicht durchgeführt wird, hergestellt und schließlich wird der Vorlauf mit dem schon gepressten Wein gemischt. Trotz der sehr geringen Produktion werden auch die roten Sorten Tempranillo, Cabernet Sauvignon, Merlot und Garnacha angepflanzt. Die Rotweine werden mit 50% Tempranillo und 50% andere Sorten hergestellt.


Die wichtigsten Bodegas der Rueda

Es gibt zahlreiche Bodegas in Rueda, die Weißwein auf der Basis von Verdejo herstellen.
Marqués de Riscal, eine der renommiertesten Bodegas der La Rioja, stellt in dieser Herkunftsbezeichnung Weißweine her. José Pariente, Bodegas Shaya oder Bodega Naia sind Bodegas, die den traditionellen Verdejo der D.O. Rueda herstellen. Belondrade & Lurtón produzieren Weißweine mit Verdejo, nach Herstellungsmethoden aus dem Burgund her, indem sie lange Ausbauten für die Weißweine verwenden.

Standort des D.O. Rueda