Wein nach Herkunftsbezeichnung D.O. Manchuela

Wein der Einflüsse

Seit sehr wenigen Jahren konzentriert die D.O. Manchuela all ihre Anstrengungen auf die Verbesserung der Qualität ihrer Weine und ihre Erfolge könnten nicht spektakulärer sein, sowohl national und vor allem international, denn 80 % der Produktion gehen in den Export. Der technologische Fortschritt und die Weinbaukenntnisse der Winzer tragen bereits ihre Früchte. Die Lese erfolgt nun früher, um so den Alkoholgehalt zu verringern. Die Beerenhülsen werden vom Most getrennt, um feinere Farben zu erzielen. Der Wein wird kalt stabilisiert und temperaturgeführt vergoren, um die primären fruchtigen Aromen zu gewinnen.

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Spanien   D.O. Manchuela (Castilla La Mancha)

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Conoce D.O. Manchuela

Das Gebiet Valle del Júcar ist schon immer ein ausgezeichneter Kommunikationsweg zwischen dem levantinischem Land und der Hochebene gewesen. Diese geographische Durchlässigkeit war der Grund für eine kontinuierliche Übertragung von gegenseitigen kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Einflüssen. Diese alte Region hat verschiedene Wurzeln, da sie im Laufe der Jahrhunderte die Heimat verschiedener Völker und auch ein privilegierter Zeitzeuge von Kämpfen, Eroberungen und Rückeroberungen gewesen ist. All diese Ereignisse und Erfahrungen schmiedeten einen andersartigen Charakter und Kultur, wo auch der Wein Teil des Erbes dieser Region war.

Die Geschichte des Weins in Manchuela entspricht der Weingeschichte von La Mancha, da bis zum Jahr 2000 die Produktionsfläche unter dem großen Dach der D.O. La Mancha geschützt wurde, und heute ist sie bereits die siebte D.O. der autonomen Gemeinschaft von La Mancha. Bei der ersten offiziellen Aufteilung der „Ursprungsbezeichnungen der Weine aus Spanien“ (Denominaciones de Origen de Vinos de España) im Jahr 1966 erschien Manchuela bereits als ein Gebiet, das sich von seinen Nachbarn unterschied. Ursprünglich war Manchuela Teil einer viel größeren provisorischen D.O., die drei weitere Ursprungsbezeichnungen in Kastilien-La Mancha einschloss: La Mancha, Almansa und Méntrida.

Im Jahr 1982 beschloss man, die einzelnen Regionen zu trennen, so dass jede Region über ihre eigene Kontrollbehörde verfügte, um ihre jeweiligen Interessen zu vertreten. Im Jahr 1997 machte eine Gruppe von Weinunternehmern und Winzern der Region erhebliche Investitionen in die Verbesserung von Technologie und Önologie, während ihre Weine noch zu geografischen Angabe „Vinos de la Tierra“ gehörten. Darum schufen sie, zusammen mit dem Impuls des Zentrums für ländliche Entwicklung der La Manchuela, die Assoziation „Pro-Vinos Denominación de Origen Manchuela“, um die Verwaltungsverfahren zur Durchsetzung der eigenen D.O. zu konsolidieren. Sie waren davon überzeugt, dass ihre Weine einen relevanten Platz in dem komplexen und kompetitiven Markt der Qualitätsweine verdienen.

Die D.O. Manchuela befindet sich im zentral-östlichen Quadranten Spaniens, zwischen Madrid und Valencia, und nimmt ein großflächiges Gebiet ein. Dieses entspricht 44 Gemeinden im Südosten der Provinz Cuenca und 26 Gemeinden im Nordosten der Provinz Albacete, deren Weinberge Lagen umfassen, die zwischen den Flüssen Júcar und Cabriel liegen. Die D.O. Manchuela grenzt im Westen an die D.O. La Mancha, im Osten an die D.O. Utiel-Requena und die D.O. Almansa, und im Süden an Jumilla. Derzeit sind in der D.O. Manchuela mehr als 5500 Hektar Rebfläche registriert, davon 3340 Hektar in der Provinz Albacete und weitere 2200 in der Provinz Cuenca. Man zählt 800 Winzer und 33 Kellereien, von denen mehr als die Hälfte Genossenschaften sind.

Klima, Boden und Sorten

Das Klima der Denominación de Origen Manchuela ist kontinental, trocken mit starken Temperaturschwankungen während des gesamten Jahres, auch wenn ein gewisser Levante-Einfluss dieses abmildert. Die Perioden der Traubenreife, in denen die Kombination des heißen Windes „Poniente“ und die Frische und Feuchtigkeit der mediterranen Brise die Bildung des Farbstoffs der Trauben begünstigt, machen diese Region deshalb zu einer sehr geeigneten Weinregion für den Anbau von roten Sorten. Auf der anderen Seite bewirkt das fast völlige Ausbleiben von Niederschlägen zwischen Mai und September und die vielen Sonnenstunden, dass das Risiko von Pilzkrankheiten sehr gering ist.

Der Boden ist aus Kalkstein über Ton, und die durchschnittliche Höhe der Weinberge liegt zwischen 600 und 900 Metern. Zwei große Feuchtgebiete nördlich des Wachstumsbereichs – die Stauseen Alarcón und Contreras – erlauben eine ausgiebige Bewässerung der Gegend.

Was die zugelassenen und empfohlenen Rebsorten betrifft, so ist die D.O. Manchuela eine der großzügigsten. Bei den weißen Sorten ragen heraus: Albillo, Chardonnay, Macabeo, Moscatel Grano Menudo, Pardillo, Sauvignon Blanc, Verdejo und Viognier; während bei den Roten vor allem folgende Sorten angebaut werden: Bobal, Cencibel oder Tempranillo, Carbernet Franc, Carbernet Sauvignon, Frasco oder Tinto Velasco, Garnacha, Garnacha Tintorera, Graciano, Malbec, Mazuelo, Merlot, Monastrell, Moravia Dulce, Moravia Agria, Petit Verdot, Pinot Noir, Rojal und Syrah.
Allerdings wird von allen roten Sorten die Bobal, die lokal auch als Provechón bekannt ist, als die mit der größten Identität und als die am häufigsten angebaute Sorte betrachtet. Genauso verhält es sich mit Albillo und Macabeo, die eine bedeutende Rolle unter den Weißen spielen.

Weine und Weingüter der D.O. Manchuela

Es ist nicht zu leugnen, dass es in der Region nach wie vor eine große Präsenz an Genossenschaften gibt und dass immer noch eine beachtliche Anzahl der sogenannten „Doble Pasta“-Weine (Weine bei denen das Verhältnis von Fruchtfleisch zum Most verdoppelt wird) hergestellt wird. Daneben existieren aber auch kleine und mittelgroße Weingüter, die Wein auf sehr sorgfältige Art und Weise und von hoher Qualität herstellen und die den Weinen aus Manchuela so neue Impulse geben.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Weingut Finca Sandoval, in Ledaña (Cuenca), das im Jahr 2000 von Victor de la Serna gegründet wurde, einem Journalisten, der auf Wein spezialisiert ist, und der jahrelang für Zeitungen mit hoher Auflage in ganz Spanien schrieb. Seine Weinbewertungen fanden im ganzen Land stets Beachtung.
In den späten neunziger Jahren beschloss er, sein Wissen in die Praxis umzusetzen und begann damit, ein persönliches Projekt mit zehn Hektar Rebfläche zu entwickeln, in denen Reben von einer Klon-Selektion aus Syrah gepflanzt wurden, die aus dem renommierten Château de Beaucastel in Chateauneuf-du-Pape (Frankreich) stammen, und einer kleinen Bodega mit 200 Fässern.
Im gleichen Weinberg werden auch andere Sorten angebaut, wie Bobal (mit über 60 Jahre alten Reben) und Touriga Nacional, einer edlen Sorte mit portugiesischer Herkunft. Genau aus den Trauben dieser Sorte wird der Finca Sandoval Cuvée TNS hergestellt. Es ist erste spanische Rotwein, der einen sehr hohen Anteil an Touriga hat, von dem nur 300 Magnum-Flaschen hergestellt wurden. Mit Finca Sandoval, einem Cuvée aus Syrah und Monastrell, jeweils zu 91 und 9 %, erreichte dieses Weingut einen seiner größten Erfolge. Dieser Wein ruhte 11 Monate in neuen französischen Eichenfässern und wurde meist nach dem Vorbild der französischen Rhone-Weine hergestellt, insbesondere aufgrund der Fermentation in kleinen, offenen Tanks und einem häufigen Unterstoßen des Tresterhutes.
Der zweite nennenswerte Wein der Kellerei ist der Salia, der eine innovative Assemblage bietet und nicht sehr häufig in Spanien vorzufinden ist, 60 % Syrah und 40 % Garnacha, ebenfalls mit einer Reife von 11 Monaten in Fässern aus französischer Eiche. Weitere Weine aus dem Weingut ist die Signo-Reihe, mit zwei Rebsorten, einem Bobal von Reben aus dem Jahr 1939 und einem Garnacha von 40 Jahre alten Reben. E
benfalls zu nennen sind La Rosa, ein Cuvée, der nur aus außergewöhnlichen Lesen hergestellt wird, und Cecilia Cuvée, ein natürlicher Süßwein aus Syrah und einem Hauch von Moscatel de Alejandría.

Bodegas Iniesta spiegelt die Bemühungen einer Familie wider, die ein Projekt durchführt, bei dem das Augenmerk auf dem Land, der reinen Tradition und dem Engagement liegt. Der Name, Iniesta, ist sehr berühmt, da es der Name des berühmten FC Barcelona-Spielers Andrés Iniesta aus La Mancha ist. Die Bodega gehört seiner Familie. Derzeit besitzt das Weingut 120 Hektar Rebfläche mit einer großen Auswahl an angebauten Rebsorten, die für die Herstellung von über einem halben Dutzend Weine verwendet werden. Ihr beliebtester Wein trägt das Etikett Corazón Loco, unter dem junge Weine vertrieben werden: ein Weißwein, ein Roséwein, ein Rotwein, ein natürlicher weißer Süßwein und ein Rosé-Schaumwein. Erwähnenswert bei den Crianza-Weinen sind der Corazón Loco Selección, ein Rotwein aus Syrah, Petit Verdot, Tempranillo und Cabernet Sauvignon, der 12 Monate in französischen Eichenfässern verbracht hat; der Corazón Loco Premium, der erste Reserva-Wein der Familie; und der Finca el Carril Hechicero aus Tempranillo, Petit Verdot, Syrah und Cabernet Sauvignon und 12 Monaten in Eichenfässern (80 % französisch, 20 % amerikanisch); und außerdem ihr Finca El Carril Paolo Andrea, hergestellt aus der Rebsorte Bobal mit einer Reife von 12 Monaten in französischen Eichenfässern. Als jüngste Neuheiten erscheinen Minuto 116 Blanco, mit einem Weißen aus Macabeo aus dem Weinberg Finca el Carril, und der rote Minuto 116 Tinto, hergestellt aus Tempranillo und Petit Verdot aus dem Weinberg Los Mocoticos, mit einer Zeit in neuen Fässer aus amerikanischer und französischer Eiche .

Bodegas y Viñedos Ponce ist ein Familienweingut, das 22 Hektar Rebfläche besitzt, dessen Angebot sich auf den Pfeiler der einheimischen Sorte Bobal stützt. Mit dieser Sorte produziert die Kellerei verschiedene Weine, die je nach dem Terroir ihrer Herkunft unterschiedlich vinifiziert werden. Vor kurzem hat das Weingut seine Produktion mit einem sehr alten Weinberg mit sehr alten Reben dieser Rasse (über 60 Jahre) erhöht, um die Qualität der Weine zu verbessern und das Verschwinden dieser alten Reben zu verhindern.
Die Kultivierung aller Parzellen erfolgt traditionell (Gobelet), unbewässerter und ökologischer Anbau, wobei jegliche systemische oder chemische Behandlung vermieden wird. Ihr spektakulärster Wein ist der PF (Pie Franco), der von einem kleinen Weinberg kommt (0,5 ha), von über 60 Jahre alten Bobal, ohne Rebunterlage, was dem Wein seinen Namen verleiht („Pie Franco“ bedeutet wurzelecht). Die Kraft seiner Reben und die Bodentextur unterstreicht das erstaunliche Potential dieses Weinbergs. Die Traubenreife erfolgt langsamer als bei den restlichen Parzellen von Bodegas Ponce. Das Gleiche geschieht auch bei der alkoholischen Gärung, die einen Monat lang dauern kann, bis die autochthonen Hefen dazu in der Lage sind, den Zucker vollständig abzubauen. Die Milchsäuregärung erfolgt auf der Hefe in französischen Eichenfässern von unterschiedlichem Fassungsvermögen und mit einer Reife von 10 Monaten. Das Weingut produziert auch Reto, ein Weißwein aus der autochthonen Traube Albillo; den Clos Lojén aus Bobal-Reben, die zwischen 30 und 50 Jahre alt sind; den Buena Pinta aus der wiederbelebten autochthonen Rebsorte der Zone: Moravia Agria; der La Casilla aus Bobal-Reben, die zwischen 35 und 70 Jahre alt sind, von überwiegend kalkhaltigen Boden; und der Pino, ein sortenreiner Bobal-Rotwein von einer 35 Jahre alten Einzellage, 1 Hektar groß, von dem nur 1800 Flaschen produziert werden.

Standort des D.O. Manchuela