Wein nach Herkunftsbezeichnung D.O. Bizkaiko Txakolina

Weine von der Küste des kantabrischen Meeres

Die Wahrheit ist, dass die Txakoli-Weine über mehrere Jahrhunderte hinweg von niemandem wirklich ernst genommen wurden, und nur sehr wenige hätten ihr Verschwinden bedauert. Gegenüber den kräftigen Weinen mit höherem Alkoholgehalt wurde der Txakoli als ein lokales „Weinchen“ von geringem Interesse betrachtet. Das waren die Zeiten, in denen der alkoholische Gehalt eines Weins noch seine beste Visitenkarte war. Zeiten, in denen die, noch unzureichenden, Produkte den unmaskierten Ausdruck der lokalen Rebsorten noch nicht zuließen. Dem muss hinzugefügt werden, dass der Txakoli stets ein Teil der Haushaltswirtschaft gewesen ist, die sich auf dem gleichen Niveau wie der Obst- und Gemüseanbau, Fleisch, Milch oder Fischerei befanden. Bis vor ein paar Jahrzehnten gab es keine fortgeschrittene Txakoli-Industrie, die darauf vorbereitet gewesen wäre, dieses kleine önologische Juwel konsequent zu erzeugen.

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Spanien   D.O. Bizkaiko Txakolina (Baskenland)

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Biskaynischer Txacolí der neuen Generation

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Ergebnis der baskischen Tradition

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Ein Txacoli mit urtümlichem Charakter

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Ein Txakoli in modernem Stil und frischer Tradition

Spanien   D.O. Bizkaiko Txakolina (Baskenland)

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Conoce D.O. Bizkaiko Txakolina

Die Weinrebe ist in Biskaya bereits seit Jahrtausenden anwesend. Im 12.-13. Jahrhundert beginnt der Weinbau für die Selbstversorgung und für den lokalen Konsum. Während des 14. und 15. Jahrhunderts wird damit begonnen, die lokalen Weine zu regulieren und zu schützen. Der erste Nachweis erscheint in einem Text von 1616, mit einem Verweis auf den „Chacolin“-Wein als Bezeichnung für den lokalen Wein. Durch lokale Gesetze der Gemeinde Lekeitio wurde beispielsweise im 14. Jahrhundert das Holz, das für die Installation von Pergolas verwendet wurde, von der Steuer befreit. Auch Wilhelm von Humboldt, der im Jahr 1801 über eine Reise ins Baskenland schrieb, bezieht sich auf den in dieser Region erzeugten Wein und bezeichnet ihn als Wein aus Bilbao. Er bemerkte, dass er so ausgezeichnet sei und genauso gut ausgearbeitet, wie die französischen Weine von Champagne und Moselle. Im Jahr 1850 war die Produktion von Txakoli in der Zone von Lekeitio höher als in den Gebiete Biskaya und Guetaria zusammen. Die Region Balsameda erzeugt traditionell Rotwein, doch heute ist der Großteil ihrer Produktion weiß. Sie überholte sogar Baquio bei der Flaschenabfüllung ihrer Txakolis. Im frühen 20 Jahrhundert jedoch vernichtete die Konkurrenz von ausländischen Weinen, zusammen mit der Industrialisierung und der Reblausplage, einen Großteil der fast 3.000 Hektar Rebfläche, wie sie im Jahr 1891 verzeichnet war. Trotz dieses problematischen Szenarios erlebt der Txakoli im späten 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts eine seiner größten Glanzmomente. Nämlich mit dem Aufkommen der „Chacolines“, Tavernen für den exklusiven Ausschank von Txakoli, wo dieser neben Kabeljau, Tintenfisch und sogar Aal in einer belebten und beliebten Atmosphäre serviert wird.

Mitte der 1980er Jahre gibt eine kleine Weinproduzenten-Gruppe den Anstoß für die Wiederbelebung des Weinbergs und für die Verbesserung der Produktion von Txakolí in Bizkaya. Im Jahr 1994 wurde daraufhin die D.O. Txakolí de Bizkaia - Bizkaiko Txakolina anerkannt. Durch diese Anerkennung stieg die Anzahl der Weinberge bedeutend an. Die D.O. Bizkaiko Txakolina liegt im Norden von Spanien, am kantabrischen Meer, im Osten und Westen von Bilbao oder Bilbo, der Hauptstadt der Provinz. Die D.O. beherbergt 300 Hektar Rebfläche entlang der Küste, auf kleinen Plantagen, die auf über 82 Gemeinden in der Provinz Vizcaya verteilt sind. Davon werden viele auf traditionellen Art und Weise kultiviert, um die traditionellen baskischen Dörfern herum. Sie konzentrieren sich auf die Regionen Baquio (oder Bakio) und Balmaseda (oder Balmaceda), wo sich etwa 200 Weinbauern und 42 Bodegas befinden.

Dr. Juan Uruñuela zufolge, ist die Bedeutung von „Txakoli“, so wie heute bekannt, „Wein vom Gehöft“ oder „Wein, der im Gehöft gemacht wird“ und leitet sich vom baskischen „Etxakoa“ (der Hausgemachte) ab, und von dessen Entwicklung zu „Etxakon“, was so viel bedeutet wie „benachbartes Haus“, bis das Wort „Txakon“ entstand und schließlich „Txacolin“ oder „Chacolin“.

Klima, Boden und Sorten

Das Klima ist atlantisch, feucht und gemäßigt. Obwohl es sich aufgrund der Bewölkung und der Kondensation um ein Gebiet mit wenig Licht handelt, bekommt der Weinberg mehr Sonnenlicht ab, da die Parzellen eine spezielle Ausrichtung haben. Die Temperaturen sind im Sommer, dank der regulierenden Wirkung des Meeres, mild. Das begünstigt eine langsame Reifung der Trauben. Die Niederschlagsmenge liegt im Bereich zwischen 1.000 und 1.300 mm, mit reichlich Regen im Winter, Frühling und Frühherbst. Zu Beginn des Herbstes nähern sich die ersten atlantischen Stürme der Iberischen Halbinsel an und erzeugen feuchte und gemäßigte Winde aus dem Südwesten, die als Abrego-Winde bekannt sind. An der kantabrischen Nordflanke produzieren diese Winde ein trockenes und warmes Klima, hervorgerufen durch den Föhneffekt. Das schafft ideale Voraussetzungen für eine optimale Traubenreife vor der Lese.

Die Böden sind vielfältig. Im allgemeinen sind sie nicht sehr tief, leicht sauer und haben eine Textur von losem Lehm auf Kalk und Mergel, leicht säuerlich. Hier können ebenfalls fünf Zonen unterschieden werden:

Encartaciones - Margen Izquierda. Hierbei handelt es sich um die westlichste Region von Bizkaya. Es ist eine wenig industrialisierte Zone, wo der Agrarsektor eine wichtige Rolle spielt. Es handelt sich um ein Bergland mit tiefen Tälern, in dem ein extremeres Wetter als im Durchschnitt von Biskaya herrscht. Das Landschaftsbild ist abwechslungsreich mit Wäldern, Wiesen und Plantagen. Hier gibt es mehrere Gemeinden mit einer bedeutenden Txakoli-Tradition. Darunter ragen Zalla, Galdames, Musikiz und Balmaseda besonders heraus.

Uribe. Die Region liegt nördlich von Bilbao. In diesem Gebiet existieren die industrielle Entwicklung, Wohngebiete und Agrarflächen nebeneinander. Es ist vielleicht die Region mit der größeren Ausdehnung an landwirtschaftlichen Flächen, mit einem weicheren Gelände und einem milderen Klima. Diese Umstände haben eine größere Ausdehnung der Weinberge und eine größere Anzahl an Weingüter ermöglicht. Die bekanntesten Gemeinden in der Welt des Txakolis sind Bakio, Gatika, Gamiz – Fika, oder jene in dem berühmten Tal von Txori Herri (Lezama, Larrabetzu, Zamudio, Derio, Sondika).

Urdaibai. Seine Eigenschaft als Naturschutzgebiet und Biosphärenreservat macht dieses Gebiet zu einem ganz besonderen Ort. Administrativ gehört es zur Region Busturialdea. Es handelt sich um eine natürliche Flussmündung, von hohem ökologischem Wert, die durch strenge Umweltschutzauflagen geregelt ist, die den Fortbestand des Naturraums garantieren. Auch die Weinberge und Weingüter müssen die Natur und ihre Umwelt respektieren und sich nach den zu diesem Zweck festgelegten Normen richten. Der Weinberg ist in kleinen Parzellen auf die ganze Fläche verteilt. In Gernika, Muxika, Busturia und Kortezubi finden sich wichtige Weingüter.

Lea – Artibai. Es ist die östlichste Küstenregion. Ihr Name stammt von den beiden großen Flüsse, die durch sie hindurch fließen, der Lea, der in den Lekeitio fließt, und der Artibai, der wiederum in den Ondárroa fließt. Es ist ein bergiges und bewaldetes Gebiet mit wenigen urbanen Zentren. Die Gemeinden, in denen man Kellereien finden kann, sind Markina-Xemein, Mendexa, Ondarroa und Ibarrangelu.

Nervión. Dieses Gebiet umfasst die Gebiete der an den Fluss angrenzenden Gemeinden, der dem Gebiet seinen Namen gibt, von der Einmündung des Ibaizabals, bis zur Enklave Orduña, praktisch an dessen Quelle. Das Gebiet um den Mittel- und Unterlauf des Flusses hat ein intensives Industrieaufkommen, während man im oberen Gebiet eher Gemeinden in überwiegend ländlicher Umgebung vorfindet. Weingüter finden wir in diesem Hinterland von Bizkaya in den Städten Zaratamo, Orduña und Orozko vor.

Duranguesado. Diese Region erstreckt sich über das Tal des Flusses Ibaizabal, von seiner Grenze zu Gipuzkoa bis hin zur Gemeinde Galdakao. Im Süden grenzt sie an die Felsen von Anboto und im Norden an den Berg Oiz. Das Klima ist atlantisch, mit etwas kühleren Temperaturen als sie im Durchschnitt in Bizkaia herrschen, weil es sich um ein Tal im Landesinneren handelt. Die wichtigste Gemeinde ist Durango. Die Kellereien sind entlang des Tals verteilt, in Elorrio, Abadiño, Durango und Lurreta.

Die von der D.O. autorisierten Rebsorten sind die weißen Hondarribi Zuri, neben Hondarribi Zuri Zerratia (Petit Courbu), Mune Mahatsa (Folle Blanche), Izkiriota (Gros Manseng), Izkiriota Ttippia (Petit Manseng), Sauvignon Blanc, Riesling und Chardonnay. Bei den roten Sorten ist es die Hondarribi Beltza. Sowohl in der Zone von Balmaseda wie auch in Baquio werden hauptsächlich weiße Txakolis hergestellt, sowie einige Rotweine und Roséweine, wobei letzterer auch unter dem Namen „Ojo de Gallo“ (Hahnenauge) bekannt ist. In der Region Baquio tritt die rote Sorte Hondarribi Beltza in großen Proportionen auf und besetzt komplette Parzellen. Die meisten der neuen Pflanzungen in diesem Gebiet erfolgen jedoch mit weißen Trauben.

Weine und Weingüter der D.O. Bizkaiko Txacolina

Der weiße Txakoli stellt mehr als 95 % der Gesamtproduktion des Txacolis von Bizkaiko-Txacolina. Hauptsächlich wird er aus den zwei empfohlenen weißen Rebsorten Ondarrabi Zuri und Ondarrabi Zuri Zerratia hergestellt. Wir können auch weiße Txakolis mit Fassgärung vorfinden, die aus den Produktionen bestimmter Weingärten stammen, welche sich in Parzellen mit guten Lagen befinden. Ein anderes Thema sind die Txakoli-Roséweine, die traditionell „Ojo de Gallo“ (Hahnenauge) genannt werden. Für ihre Herstellung sind mindestens 50 % der empfohlenen roten Sorte Ondarrabi Beltza vorgesehen. Und viel spärlicher sind die Txakoli-Rotweine vorhanden, die mit der Rebsorte Hondarrabi Beltza erzeugt werden. Generell von jungem Charakter, mit einer sehr stark ausgeprägten und einzigartigen Persönlichkeit, bei der sich die primären Aromen mit großer Intensität abheben. Noten von kleinen Früchten, grünem Pfeffer und Gemüsegarten.

Bodegas Itsasmendi entstand 1994 in Muskiz, einer Gemeinde mit einer jahrhundertealten Txakoli-Tradition. Im Jahr 2002 zogen sie aufgrund der allmählichen Vergrößerung der Weinbauflächen nach Gernika um. Dieses neue Weingut ist eines der größten in Biskaya und mit der neuesten Technologie für die Herstellung von Weißweinen ausgestattet. Es zentralisiert die Weinproduktion von Itsasmendi, die sich auf die Orographie von Biscaya verteilt. Das Weingut verfügt über 27 Hektar Rebfläche, die von 1989 bis 2003 etappenweise mit der Rebsorte Hondarribi Zuri bestockt wurde. Sie befindet sich auf Berghängen in der Nähe des Golfs von Biskaya, die zu den Namen der Weinkellerei geführt haben, der so viel bedeutet wie „Berg am Meer“. Bodegas Itsasmendi ist ein klares Beispiel für eine technologische Entwicklung, die ausschließlich der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität der Txakolis gewidmet ist. Itsasmendi ist besonders für seine Innovationsfähigkeit bei der Herstellung von Weißweinen bekannt: ihr erster junger Txakoli ist mit dem Weinpreis Bacchus de Bronce ausgezeichnet worden. Es ist auch das erste Txakoli-Weingut, das einen Spätlese hergestellt hat, den Itsasmendi Urezti, aus Hondarrabi Zuri Zerratie und einem kleinen Anteil von Izkiriot Handi. Seine weiteren Bemühungen setzt das Weingut auf die Herstellung von Weinen mit einem sehr persönlichen Siegel, wie zum Beispiel Itsasmendi nº 7, aus 65 % Hondarrabi Zuri Zerratie, 18 % Riesling und 17 % Hondarrabi Zuri, oder ihr Itsasmendi Eklipse, aus Pinot Noir (75 %) und Hondarrabi Beltza (25 %). 10 Monate Reife in einem 2000-Liter-Bottich aus französischer Eiche.

Bodega Iturrialde ist die ehemalige Kellerei Bion-Etxea, die Casilda Valpuesta im Jahr 1977 gründete, mit der festen Absicht, den Txakoli von Biskaya voranzutreiben. Das Weingut vertreibt seine Weine unter den folgenden Marken: Aretxondo, Bion-Etxea Mahastia, Aretxondo Luberri Mahastia. Einen großen Sprung machten sie im Jahr 2005, mit dem Umzug von ihren Einrichtungen in Mungia in die neue Anlage in Larrabetzu, ein Projekt des Architekten Iñaki Aspiazu. Sie besitzen 25 Hektar Rebfläche und besitzen ein Areal von 2.000 m2, wo sich 52 Tanks mit einer Kapazität von 10.000 bis 15.000 Litern befinden.  Der Wein-Komplex wird durch den Weintourismus ergänzt, mit dem Restaurant Azurmendi und eine Schnapsbrennerei sowie einem Bar-Shop, in dem die zur D.O. Bizkaiko Txakolina gehörigen Produkte präsentiert werden. 

Doniene Gorrondona Txakolina ist das Ergebnis der Entwicklung der typischen „Caseríos“ (Gehöftweinen) der Zone in der selbigen Bodega. Dieses herrliche Weingut, das sich in Bakio, entlang der Bucht von Biskaya, befindet und von wunderschönen Weinbergen umgeben ist, steht vor der Herausforderung, die Txakoli-Aktivität professionell wiederzubeleben und sie den aktuellen Marktanforderungen anzupassen. Dafür zählt die Kellerei auf ein junges und technisch gut vorbereitetes Team, dem es zudem gelungen ist, einen dynamischen und einladenden Treffpunkt zu schaffen, wo man ihre Txakolis und andere typische Produkte der Region probieren kann, angefangen von Schlachterzeugnissen bis hin zu Produkten aus dem Obst- und Gemüsebau. Zusätzlich zu ihrer traditionellen Txakoli-Aktivität, die seit Jahrhunderten in diesem Hof, genauso wie in vielen anderen Häusern von Bakio, durchgeführt wird, experimentieren die jungen Experten, die das aktuelle Weingut leiten, konstant an den verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten von Rebsorten, die bisher wenig bekannt und erforscht sind. Ihr Rotwein, der eine Zeit im Fass verbracht hat, und ihr Weißwein mit Fassgärung sind ist das Ergebnis dieses Anliegens. Für die Erzeugung ihrer Weine führt dieses junge Team, zudem auch die Besitzer des Weinguts, alle Arbeiten persönlich aus. Dabei verwenden sie einheimische Rebsorten, setzen die neuen Weinbautechniken ein, führen die Auswahl der Lese von niedrigen Erträgen und die Cryomaceration durch und experimentieren mit Fässern von verschiedenen Eichenholzarten. Darüber hinaus hat das Weingut seine Produktpalette mit dem Bau einer Brennerei erweitert, wo sie ihren Tresterbrand und Kräuterbrand handwerklich produzieren. Das Angebot umfasst die Etiketten Doniene (weißer Txakoli jung), Gorrondona (weißer Txakoli jung), Gorrondona Tinto (roter Txakoli junge), Doniene fermentado en barrica (weißer Txakoli Fassgärung), Gorrondona Tinto criado en barrica (roter Txakoli Fassreife) sowie der Tresterbrand Doniene und der Kräuterschnaps Doniene.

Standort des D.O. Bizkaiko Txakolina