Wein von der Bodega Alvear

Weinerfahrung seit 1729

Alvear wurde im Jahr 1729 von Don Diego de Alvear y Escalera gegründet und ist das älteste Weingut Andalusiens und das zweitälteste Spaniens. Acht Generationen später bewahrt das Familienunternehmen noch immer die gleiche Essenz: klare Farbe, attraktiver Duft, Weichheit am Gaumen, Perfektion im Ganzen. All dies Dinge machen, gemeinsam mit einer unverwechselbaren Persönlichkeit und einer Mischung aus Elan und Finesse, den Schatz und die Freude der Weine von Alvear aus. 40 % ihrer Produktion werden in mehr als 25 verschiedene Ländern verkauft, darunter Großbritannien, Holland, Japan, Kanada und Australien.

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Alvear Pedro Ximénez 1927

Ein Süßwein aus der ältesten Solera des Weinkellers

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

Alvear Pedro Ximénez 1927
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Alvear Px de Añada 37,5 cl. (3/8) 2018

Ein innovativer Jahrgangswein von Pedro Ximénez

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

Alvear Px de Añada 37,5 cl....
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Alvear Vermouth Rojo

Die frischeste Variante von Oloroso und Pedro Ximénez für den Aperitif

Spanien   (Andalusien)

Alvear Vermouth Rojo
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Oloroso Asunción 37,5 cl. (3/8)

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

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Alvear Solera Cream 37,5 cl. (3/8)

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

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Alvear Px de Añada 37,5 cl. (3/8) 2017

Ein innovativer Jahrgangswein von Pedro Ximénez

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

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Alvear Fino C.B.

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

Alvear Fino C.B.
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Alvear Pedro Ximénez Sacristía 37,5 cl. (3/8) 2004

Ein ziemlich komplexer Süßwein, ein Synonym für unbestreitbare Qualität

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

Alvear Pedro Ximénez...
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Alvear Pedro Ximénez Sacristía 37,5 cl. (3/8) 1999

Ein ziemlich komplexer Süßwein, ein Synonym für unbestreitbare Qualität

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

Alvear Pedro Ximénez...
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Marqués de la Sierra 2020

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

Marqués de la Sierra 2020
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Alvear Fino en Rama 2016

Der reinste Ausdruck der Pedro Ximénez de la Sierra de Montilla

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

Alvear Fino en Rama 2016
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Alvear 3 Miradas Vino de Pueblo 2019

Der Zauber der Florhefeschicht in der Sierra de Montilla

Spanien   D.O. Montilla-Moriles (Andalusien)

Alvear 3 Miradas Vino de...
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Conoce Alvear

Mit einer fast 300-jährigen Geschichte hat Alvear eine authentische Struktur der Weinherstellung gefestigt und diese nicht nur ihre Präsenz in Córdoba verstärkt, sondern auch durch andere Weinbauprojekten in Extremadura und Argentinien.

Die Geschichte dieser Familie beginnt in der antiken Gemeinde Merindad von Trasmiera in Montañas de Burgos, von der die Familie Alvear von ihrem einfachen Gutshaus in San Miguel de Aras aus zu Beginn des 16. Jahrhunderts nach Nájera (La Rioja) kommt und von dort aus nach Cordoba.

Juan Bautista García de Alvear y Garnica wurde 1657 in Nájera geboren, war Bürgermeister des Adelsstaates Nájera, und als diese Tätigkeit ausübte, wurde er nach Córdoba als Verwalter der königlichen Rentkammer versetzt. Dort heiratet er eine Adlige aus Cordoba in zweiter Ehe und aus der Ehe geht ihr Sohn Diego de Alvear y Escalera hervor, der erste der Weinsaga.

Diego zog nach Montilla und dort wurde seine Liebe zur Landschaft und seine Leidenschaft für Weinberge und Wein geboren, die ihn dazu veranlasste, im Jahr 1729 die Bodega Alvear zu gründen.

Zuerst war es ein kleines und im engen Labyrinth von Montilla verborgenes Weingut, aber im Laufe der Zeit erwarb er ein großes Grundstück in der Gegend, wodurch er zu einem der größten Großgrundbesitzer der Stadt wird.

Mit seinem Sohn Santiago treibt der die Kellerei zu in Montilla unbekannten Zielen voran, als er Ende jenes Jahrhunderts eine Weinlieferung bis nach England bringt. Unter seinen Nachfolgern sticht Diego de Alvear y Ponce de León hervor, der seine Berufung zum Winzer mit einem risikoreichen militärischen und politischen Leben verband, nachdem er Kapitän der Fregatte Mercedes war, die in der Schlacht am Kap Santa María von den Engländern versenkt wurde und die heute dank des Schatzsucher-Unternehmens Odyssey berühmt ist.

Carlos Billanueva, ein Assistent, den Diego de Alvear y Ponce de León aus Argentinien mitgebracht hatte und der zu seinem vertrauten Vorarbeiter und Winzer des Weinguts wurde, ragt eigenständig aus dieser Epoche hervor. Carlos Billanueva (C. B.) markierte mit seinen Initialen die besten Sherryfässer des Hauses, und dadurch wurde eine der bedeutendsten Marken des Hauses geboren.

Während seiner langen Geschichte hat Bodegas Alvear seinen familiären Charakter bewahrt und das Eigentum von den Eltern auf die Kinder übertragen, so dass heute mehr als 50 Familienmitglieder im Besitz des Weinguts sind. Das Unternehmen befindet sich in den Händen der achten Generation, wo sie alle nach und nach sowohl zur technischen Modernisierung des Weinguts als auch zur Erhaltung des architektonischen Erbes beigetragen haben.

Die meisten aktuellen Marken und Brandy-Ausarbeitungen stammen aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert unter der Leitung von Francisco de Alvear, Graf von Cortina, eine Zeit, als viele Weinberge erworben und die Weingüter erweitert wurden.

Das Weingut

Die Kellerei von Bodega Alvear gliedert sich in das Kelterhaus „Lagar de las Puentes“, in der Sierra de Montilla, dem Hauptanbaugebiet der Appellation, das durch seine stark kalkhaltigen Böden gekennzeichnet ist, und in die so genannte „Casa Central“, eine Gebäudegruppe, die sich über 60.000 m2 in der Gemeinde von Montilla erstreckt. Hier befinden sich fast alle 6.000 Reifefässer von 500 bis 600 Litern der Kellerei. Die alte Bodega „de la Casa“ aus dem 18. Jahrhundert ist hier besonders hervorzuheben. Sie ist der erste Standort von Alvear in der Altstadt und ist von historisch-künstlerischem Interesse.

Dieses alte Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert beherbergt die ältesten Soleras der Gegend, mit Amontillado-Weinen, die über 200 Jahre alt sind. Das Weingut hat eine Reifekapazität von 10 Millionen Litern in Eichenfässern, die sich auf fast zwanzig Weingüter verteilen, die die verschiedenen Etiketten des Hauses vertreten. Die Bodegas „la Sacristía“, „el Liceo“, „la Grande“ und „la del Escudo“ beherbergen, neben dem Herrenhaus, die kostbaren alten Weine. In der Bodega „Las Mercedes“, heute bekannt als „Capataz“, findet man die meisten Solera-Fässer von einem der bekanntesten Weine von Alvear: der Fino C. B. Ein weiteres der charismatischsten Weingüter ist „Conde de la Cortina“, neben „El Trabajadero“, „Ronda“, „Las Palmeras“, „Oloroso Viejo“, „Los Deanes“, „San Rafael“, „Don Diego“ und „Presidente“, die in der Gegenwart und in der Vergangenheit nebeneinander existieren.

Die Basis der Weine bildet eine Rebfläche von 150 Hektar in den berühmtesten Lagen der Berge von Montilla und Moriles, alle mit der Rebsorte Pedro Ximénez bestockt, sowie 200 Hektar von lokalen Weinbauern.

Arbeitsphilosophie

Bei Bodegas Alvear dreht sich alles um die Rebsorte Pedro Ximénez. Die Traube ist die alleinige Grundlage ihrer Süßweine, Finos, Olorosos und Amontillados. Sie ist die Königin unter den weißen Rebsorten der D.O. Montilla-Moriles und auch der Weinberge und Weine von Alvear.

Der Weinberg wird in der Regel auf sehr kalkhaltigen Böden kultiviert. In dieser Zone werden zwei Bodentypen unterschieden: die „Albarizas oder Alberos“, sehr kalkhaltiges und wasserdurchlässiges Land, mit geringem Gehalt an organischer Substanz und einer geringen Produktivität. Hier werden Trauben mit einer längeren und ausgewogeneren Reife erzielt. „Ruedos“ ist der zweite Bodentyp: rötliche Böden, aufgrund der Präsenz von Eisensalzen, teilweise noch aus der Vorzeit. In diesen Weinen vollzieht sich das Wunder des Alterns unter der Florhefeschicht, ein natürlicher biologischer Prozess, bei dem sich auf der Oberfläche des Weins eine Rasse einheimischer Hefen entwickelt, die eine cremefarbene Schicht bildet.
Die Aktivität dieser Hefen verleiht dem Wein ein einzigartiges Aroma und einen Geschmack, der sich von dem ursprünglichen stark unterscheidet. Um die Entwicklung dieser Hefen zu fördern, werden die Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen in den Kellern aufrechterhalten und nur zwei Drittel des Fassungsvermögens der Fässer gefüllt, so dass an der Oberfläche Platz für eine optimale Entwicklung der „Florhefeschicht“ bleibt. Die am meisten gealterten Finos, wenn sie ihre Nährstoffkapazität für die „Florhefeschicht“ erschöpfen, werden Amontillados genannt und erhalten eine goldene Farbe.

Bei den Olorosos wird, im Gegensatz zu den Finos, die Entwicklung der Florhefeschicht mittels Aufspritung – Zugabe von Weinalkohol – bis zu 18 % verhindert und die Sherryfässer (Botas) werden komplett gefüllt. Auf diese Weise wird die Reifung auf die Spuren reduziert, die die Eiche und die Zeit im Wein hinterlassen. Pedro Ximénez ist ein süßer und weicher Wein, der durch in der Sonne getrocknete Trauben gewonnen wird. Die Trauben werden hierbei auf einem Geflecht aus Espartogras ausgebreitet, wo die Beeren langsam zu Rosinen getrocknet werden. Nach dem Pressen der Rosinen entsteht ein dichter Most, ein wahrer Rosinensaft. Aus der Ausarbeitung und der anschließenden Reife entstehen die großen Pedro Ximénez-Süßweine.

Die Fässer, in denen die Reife der Finos durchgeführt wird, nennt man „Botas“, mit einem Fassungsvermögen von ca. 500 Litern. Das bevorzugte Holz, wegen seiner Porosität, ist die amerikanische Eiche. Die Botas werden in den Kellern in mehrstöckige Reihen, den sogenannten „Cachones“, platziert. Der Korridor zwischen zwei Cachones heißt „Andana“, und jede einzelne Botas-Reihe wird „Criadera“ genannt. Die Criadera, die sich am nächsten zum Boden befindet, ist die "Solera"; die unmittelbar darüber liegende, die „primera (erste) Criadera“; die nächste, die „segunda (zweite) Criadera“ und so weiter. Jede Criadera enthält Weine des gleichen Reifegrads; die Solera hat den längsten Reifegrad, die erste Criadera den nächsten Reifegrad und so weiter bis hin zu den jüngsten Criaderas.

Weine von Bodegas Alvear

Bodegas Alvear bereitet mehr als zwanzig Produkte, darunter befinden sich Fino-Weine, Olorosos, Amontillados, Pedro Ximenez, Brandys und Essige. Die repräsentativsten Marken des Weinguts sind:

Fino C.B. ist ein Wein, der durch eine biologische Alterung (Florhefeschicht) von über vier Jahren in Sherryfässern (Botas) aus amerikanischer Eiche hergestellt wird. Dabei wird das traditionelle Criadera und Solera-System mit regelmäßigen „Sacas“ (Entnahmen) und „Rocíos“ (Auffüllungen) angewendet. Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass der verwendete Most der Pedro Ximénez-Trauben sehr reich an Zucker ist, wodurch in keiner Phase seiner Herstellung oder Alterung die Zugabe von Alkohol erforderlich wird. Dieser Wein besitzt eine strohgelbe und leuchtende Farbe, mit sauberem, elegantem Aroma und ist etwas stechend, mit einem Hauch von Brotkrumen und Hefe. Am Gaumen ist er leicht, trocken, ehrlich, schmackhaft, mit einem Hauch von Nüssen.

Pedro Ximénez 1927 ist ein Wein, der aus in der Sonne getrockneten Trauben hergestellt wird. Die Reife beträgt fünf Jahre in Sherryfässern (Botas) aus amerikanischer Eiche, wobei das traditionelle Criadera und Solera-System mit regelmäßigen „Sacas“ (Entnahmen) und „Rocíos“ (Auffüllungen) angewendet wird. Der PX 1927 ist das Markenzeichen der Bodega und Cuvée aus der Solera und der ersten Criadera. Er hat eine helle Mahagonifarbe mit jodierten Tönen. In der Nase ist er kräftig, mit Röstnoten und Anklängen von Gebäck und Kaffeelikör. Am Gaumen ist er süß, füllig und geschmeidig, mit einem Hauch von Karamell, Milchkaffee und Kakao, im Hintergrund Rosinen, und hat einen langen Abgang.

Moscatel Alvear ist ein süßer Likörwein ohne Jahrgang, der aus leicht überreifen Moscatel-Trauben hergestellt wird, die durch oxidative Alterung gealtert und in der Endmischung angereichert werden, bevor sie mit einer Mistela der Rebsorte Moscatel abgefüllt werden. In der Nase ist er kräftig und sauber, mit den typischen Aromen der Rebsorte. Es schmeckt süß mit einer gut eingebundenen Säure und ist ein angenehm zu trinkender Likörwein.

Marqués de la Sierra Blanco ist ein fruchtiger Jungwein, der durch eine leicht verfrühte Weinlese hergestellt wird, um ein niedrigeres Potenzial an Alkohol und einen frischeren Wein als bei der traditionellen Verarbeitung mit Pedro Ximénez-Trauben zu erhalten. Er durchläuft keine Fassreife und zeigt eine brillante Farbe, blassgelb mit grünlichen Schattierungen. Frisch und zart in der Nase mit milden Anisnoten. Er ist sehr frisch am Gaumen, fruchtig und mit guter Säure.

Fino en Rama ist ein Wein aus einer einzigen Lese mit über dreißig Monaten in amerikanischen Eichenfässern (Botas). Dieser Wein wurde keiner Kältestabilisierung oder der üblichen anschließenden Filtration durch Kieselgur unterzogen, wodurch die ursprünglichen Eigenschaften bewahrt wurden. Er präsentiert eine strohgelbe und leuchtende Farbe, mit dem Aroma der Florhefeschicht. Im Mund ist er voll, breit und leicht salzig mit Noten von getrockneten Früchten, mit großer Beharrlichkeit und Zartheit.

Fino Capatazist ein Wein durch eine biologische Alterung (Florhefeschicht) von über vier Jahren in Sherryfässern aus amerikanischer Eiche hergestellt wird. Dabei wird das traditionelle Criadera und Solera-System mit regelmäßigen „Sacas“ (Entnahmen) und „Rocíos“ (Auffüllungen) angewendet. Er hat eine strohgelbe Farbe mit hellgrünen Tönen, blass und hell, mit einem scharfen Aroma, das an Blumen und Mandeln erinnert. Am Gaumen ist er voll, trocken, wohlschmeckend und leicht bitter, mit einem Hauch von Nüssen.

Amontillado Carlos VII ist ein sehr alter, Fino, der durch biologisches Altern (unter der Florhefeschicht) gealtert wird. Er beendet seine Ausarbeitung mittels oxidativer Reife (ohne die Florhefeschicht) in amerikanischen Eichenfässern, unter Verwendung des traditionellen Criadera und Soleras-Systems mit regelmäßigen Entnahmen und Auffüllungen, bis er ein Durchschnittsalter von über 15 Jahren erreicht. Er hat eine leuchtende Bernsteinfarbe, ist in der Nase sehr kräftig, tief und scharf, mit Noten von feinen Hölzern und bemerkenswerten Anklängen von Nüssen. Elegant und seidig. Trocken, potent und sehr füllig und mit langem Nachhall.

Oloroso Asunción ist ein Likörwein, der durch oxidative Alterung in Fässern aus amerikanischer Eiche, durch das traditionelle System traditioneller Criadera und Soleras-System, mit regelmäßigen Entnahmen und Auffüllungen, hergestellt wird, bis er ein Durchschnittsalter über zwölf Jahren erreicht hat. Mahagoni- und altgoldfarben mit bernsteinfarbenen Reflexen und Jodtönen. Intensiv und tiefgehend in der Nase, mit bemerkenswerten Tönen von eleganten Hölzern. Sehr füllig im Mund mit leicht süßen Noten von Rosinen, gerösteter Mandel und Haselnuss.

Pedro Ximénez de Añada ist ein Wein, der aus den Trauben von einer einzigen Lese hergestellt wird, die in der Sonne getrocknet wurden und mit anschließender Assemblage und 12 Monaten in den traditionellen Tonkrügen. Seine Farbe ist ein leuchtendes, helles Bernstein. Sauber in der Nase, mit Noten von verschiedenen getrockneten Früchten (Rosinen, Datteln, Feigen...) und leichten Noten von Zitrusmarmelade und Orangenschalen. Am Gaumen ist er sehr süß, dicht und geschmeidig, mit sehr deutlichen Noten von Rosinen, Honig und Quitten.

Pedro Ximénez Solera 1927 ist ein Wein, der aus in der Sonne getrockneten Trauben hergestellt wird, mit anschließender Reife in Sherryfässern (Botas) aus amerikanischer Eiche, wobei 5 Jahre lang das traditionelle Criadera und Solera-System mit regelmäßigen „Sacas“ (Entnahmen) und „Rocíos“ (Auffüllungen) angewendet wird. Mahagonifarben, mit dem kräftigen Aroma der langen Reifezeit, sehr alte Solera, leichte Röstnoten und sehr gute Assemblage mit Nuancen. Der Gaumen ist füllig, süß, angenehm bitter, im Hintergrund Honig und mit angenehmem Altersgeschmack.

Solera Fundación Amontillado ist ein Wein, der aus den Soleras hergestellt wird, die noch aus der Zeit der Gründung (Fundación) des Weinguts zurückgehen und heißen deshalb auch so. Dieser Wein folgt keinem klassischen Handelsschema, da die Entnahmen nur sehr selten durchgeführt werden und nur eine sehr begrenzte Anzahl von Flaschen abgefüllt wird.
Es ist ein mahagonifarbener Wein mit einer großen aromatischen Intensität, mit scharfen Noten von Nüssen und sehr langer Alterung. Am Gaumen ist er ein Kompendium an Geschmackserlebnissen mit den unnachahmlichen Aromen dieser besonderen Reifung (Nüsse und Haselnüsse), die sehr konzentriert sind und sich durch einen großen Nachhall manifestieren.

Standort des Alvear