Naturweine

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naturales

Hier haben wir es mit einem sehr vieldeutigen und schwer zu definierenden Ausdruck zu tun. Setzen Sie sich lieber hin. Denn das ist wirklich kein einfaches Thema.

Was ist ein Naturwein? Streng genommen ist es fast unmöglich, einen Wein als komplett natürlich zu bezeichnen, da der Wandel von Traube zu Wein schließlich durch menschliche Hand angeleitet wird. Deswegen bietet die Bezeichnung „Naturwein“ immer wieder Raum für lange uns ausgiebige Diskussionen. Tatsächlich sind es die verschiedenen Herstellungsmethoden, die es den Winzern erlauben, so natürlich wie möglich zu handeln. Deswegen liegt der Grundsatz der Herstellung dieser Weine, erst einmal in der Philosophie und der jeweiligen Enstellung des Weinbauern.

Respekt gegeüber der Umwelt und des Handwerks sind maßgebend in der Begriffswelt „Naturwein“. Deswegen werden traditionelle Herstellungs- und Anbaumethoden verwendet, bei denen keinerlei künstliche Düngemittel und önologische Produkte verwendet werden. Der Ursprung liegt hierbei in der Notwendigkeit, denn die vielen Jahre industrieller Landwirtschaft hatten Schäden hinterlassen und die Qualität der Böden stark beeinflusst und dagegen musste etwas unternommen werden.

Der Anfang dieser Bewegung liegt in der Gegend Beaujolais, die durch die Industrialisierung des Weinanbaus und der modernen Önologie stark beeinflusst war. Chauvet (1907-1989), studierter Physiker und Biologe und gleichzeitig großer Weinkenner, hat dort angefangen Weine ohne den Einsatz von Syntheseprodukten herzustellen. Während seines Studiums an der Universität von Lyon, analysierte er verschiedene Hefesorten und deren Wirkung bei der Weinherstellung. Auf diesen Ergebnissen basiert das Verhältnis zwischen organischem Anbau, den belebten Böden, der großen Anzahl von heimischen Hefen und der großen Breite von Aromen, welche die Weine mit sich bringen. Er  hat außerdem herausgefunden, dass die Schwefelung in der Bodega vor der Fermentation, die Hefen teilweise vernichtet und der Wein somit einiges an Eigenschaften verliert. Eranalysierte verschiedene Fermentationsprozesse wie die Kohlensäuremaischung und so fing Chauvet an, sein Wissen anzuwenden und Naturweine herzustellen.

Basierend auf diesen Forschungen, fingen auch andere Winzer an, sich für seine Anbau- und Herstellungsmethode zu interessieren. Einer von ihnen sein Nachbar, Marcel Lapierre, der sich nach einigen Ernten und seiner eigenen Studie zur Önologie, in 1980 der Naturweinbewegung und seinem Vorbild Chauvet anschloss. Auch Pierre Overnoy, fing 1984 an, Weine ohne den Einsatz von önologischen Produkten herzustellen. In Regionen wie Ródano, Loire und Languedoc schlossen sich immer mehr Hersteller dieser Bewegung an und mittlerweile gibt es es in Frankreich viele Weinproben, Messen und Liebhaber, welche sich ausschließlich mit Naturweinen beschäftigen.

In Spanien findet diese Bewegung auch immer mehr Anhänger, selbst wenn der Trend gerade erst begonnen hat. In 2007 begannen die ersten Hersteller, von ihren französischen Nachbarn inspiriert, diese Herstellungsmethoden anzuwenden. Laureano Serres (Mendall) in der Terra Alta, Joan Ramón Escoda in Conca de Barberà und Manuel Valenzuela (Barranco Oscuro) aus der Alpujarra Granadina haben sich dazu entschieden, diesen schwierigen Weg zu gehen und Naturweine im traditionellen Weinsektor zu vertreten.

Immer mehr spanische Winzer machen den Schritt und fangen an, auf natürliche Weise herzustellen. Die Reben werden nach ökologischen Prinizpien angebaut und der Einsatz von Zusätzen wird immer mehr kontrolliert. Wir befinden uns mitten im Lernprozess und es kommen diesbezüglich noch viele Lernjahre auf uns zu in denen wir zuhören und versinnlichen müssen.

Es steht uns also eine interessante und aufregende Epoche der Weinwelt bevor. Diese Bewegung hat das Fundament der Landwirtschaft und önologie ins Schwanken gebracht und dazu geführt, dass alte Verfahren und Bräuche wieder aufgegriffen und mit neuem Wissen und neuer Methodologien kombiniert werden. Andere Farben, andere Aromen und andere Geschmäcker, die wir in den Naturweinen sehen und führen können.

 

  • Natur Wein, Die ungeschminkten Weine

    Die Naturweine sind in Mode. In den europäischen Metropolen haben viele Bars eröffnet, die auf Naturwein spezialisiert sind. Wir haben einige Weine aus Spanien ausgewählt, die nach der natürlichen Methode hergestellt werden. Willst du Sie nicht probieren?

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Neue Weine im März 2017

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Decántalo

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Die Sonne zeigt sich langsam wieder und die Temperaturen steigen allmählich, der Frühling steht vor der Tür. In diesem Sinne wollen wir euch vibrierende Weine voller Persönlichkeit vorstellen.

Brandán Godello 2016: Fernando ist eine der Top-Adressen in der Ribeira Sacra, wo er diesen charaktervollen Weißwein an den steilen Hängen des Flusses Sil herstellt.

Clos Lentiscus Perill Blanc 2016: Manel präsentiert uns dieses Mal einen Xarell.lo, der 6 Monate lang in Tonamphoren reift. Die frische Brise des Mittelmeeres und die Reifung in Tonbehältern machen ihn zu einem frischer und energetischen Wein.

Remirez de Ganuza Reserva 2010: Wir haben den neuen Jahrgang dieses ausgezeichneten Reserva-Weißweins der Bodega. Du solltest schnell zugreifen, denn der Vorgängerjahrgang 2009 war ein totaler Erfolg. Ein großartiger Weißwein mit Potential zur langen Lagerung.

Abel Mendoza Jarrarte Joven Maceración Carbónica 2016: Abel und Maite sind zurück im Geschehen mit einem einfachen Wein zum Trinken. Gemäß dem klassischen Stil der Region ist er typisch fruchtig und überzeugt mit Lakritz-Aromen. Er wirkt sehr frisch im Mund. Trinkt ihn und genießt ihn.

Pardas Sus Scrofa 2016: Der neue Jahrgang dieses interessanten Sumoll de Pardas ist wieder da. Ein Wein mit jugendlichem Konzept, der in Zementbehältern reift, um stabile Tannine aufzubauen und diese abzurunden. Der Wein stammt von den heimischen Sumollreben. Wie alles, was Ramon Parera und Jordi Arnan machen, unverzichtbar.

Agrícola de Cadalso 2015:Die Arbeitsgemeinschaft von Cadalso und Comando G hat diesen tollen Garnacha auf den Markt gebracht, um die Weinberge der Zone zu schätzen. Die Arbeitsgemeinschaft setzt darauf, den Weinberg zu schonen.

Finca Emperatriz Garnacha 2014: Wir haben nun den neuen Jahrgang dieses magischen Weines von alten Garnachareben der Rioja Alta im Angebot. Eine perfekte Kombination aus Frucht, Reifung und Frische.

Aciano 2015: Wir freuen uns euch die Weine von Alvar de Dios vorzustellen. Ein großer Winzer, der von seinem Terrain, der Erde von Toro begeistert ist. Der Wein stammt von den Weinbergen der Familie, die auf sandigen Böden mit den Reben des Tinta de Toro angepflanzt sind. Geringe Extraktionen und Fassreifung verleihen die Feinsinnigkeit, welche die Region bietet. Früchte Blumen, Reifung und abgerundete Tannine machen ihn zu einem der großartigsten Weine der Zone.

Finca el Peruco 2012: Goyo García setzt auf Körper und Seele, um die klassische Weinherstellung der Zone Ribeira de Duero zu erhalten. Der Wein stammt von der Parzelle Peruco, die mit Tinta Fina und einigen Albilloreben bepflanzt ist. Die Ernte wird per Hand durchgeführt und der Wein gärt und verweilt 17 Monate in alten Fässern, wobei die Bodega keine önologischen Produkte einsetzt. So einfach und so komplex zu gleich. Das Geheimnis liegt im Weinberg.

Lustau Almacenista Cayetano del Pino y Cia.: Schön mit einem solchen Schmuckstück den Blog zu beenden. Dieses Jahr hat Lustau in der legendären Bodega in Jerez de la Frontera einen Palo Cortado abgefüllt. Schaut ihn euch an, trinkt ihn und genießt ihn.

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Vellaterra 2017

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feria

Dieses Wochenende wurde die zweite Edition der Vellaterra veranstaltet, eine Messe, die sich auf Ernährung und Natur-Weine bezieht. Als Ort diente der Nord-Bahnhof von Barcelona, wo sich verschiedene Hersteller von Café, Brot, Grünzeugs und natürlich Wein trafen.

Die Messe begann um 12:00 Uhr Mittags, als bereits eine Vielzahl von Gästen ungeduldig auf den Einlass wartete. Die Messe war perfekt organisiert und es war alles fertig, als wird eintraten. Nach den Herkunftsländern waren die Hersteller in die Bereiche Italien, Spanien und Frankreich eingeteilt. Wir begannen direkt damit, neue Jahrgänge zu probieren, die wir teils im Sortiment haben, sowie einige, die wir gezielt kennen lernen wollten.

Wir beginnen mit dem Projekt von Anna Martí aus Ca N’ Estruc, wo sie natürliche Weine auf der Familienbodega herstellt. Die Weinberge liegen nahe der Zipfel von Montserrat. Ihre Produktion ist limitiert und bis in Detail genau abgestimmt. Ein Xarel.lo, der von Hand gepflügt wird und ein frischer, ehrlicher und direkter Sumoll mit viel Potential zur langen Reifung in der Flasche.

Tuets war unsere nächste Anlaufstelle. Albert Domingo ist der Verantwortliche für die Herstellung der Natur-Weine in Pont de la Armentera, Alt Camp. Ein junger Winzer, der sehr mit seiner Umwelt verbunden ist und Lust hat seine Umwelt zu schonen. Seine reinen Weine drücken sich ehrlich aus und haben den vibrierenden Touch der Garnacha, wodurch Komplexität im Mund verliehen wird.

Celler Jordi Llorens ist schon ein alter Hase bezüglich der Naturweine. Er ist ein treuer Verfechter der biologischen Herstellung und haust in Conca de Barbera. Sein Weinberg wird bereits seit Jahren ökologisch kultiviert und durch die geringe Intervention der Bodega kann er auf eine stabile und verlässliche Qualität stolz sein. Sein Seleksio wird mit Garnacha in Amphoren hergestellt und mazeriert 10 Tage . Ein Wein den man aufgrund seiner Frische und seinen Fruchtaromen nicht so schnell vergisst.

Der nächste Stand war der von Oriol Artigas, einem altbekannten Winzer, der jedes Jahr aufs neue damit beeindruckt, wie er es schafft, den Weinberg, die Täler und die Böden von Alella zu versinnbildlichen. Salzgehalt, Granit, Kalk, die Pansa Blanca, Syrah, Garnacha und mediterrane Nuancen werden mit dem Wein interpretiert. Eine großartige Bodega.

Mas Candí / La Salada Wegweiser einer Bewegung des Wandels im Penedés, die auf ökologische Herstellung und uralte Methoden setzten. Sie haben ein Weinprofil der Zone geschaffen, des beeindruckt. Tinc Set oder der großartige Sumoll namens Maçaners machen die Bodega zu einer Adresse, die man kennen sollte.

Der Einsatz von Frisach in der Terra Alta ist toll. Wir haben das Team diesen Sonntag kennen gelernt und sind beeindruckt. Zwei Ernten, eine frühe, um Frische zu erhalten und eine spätere und Komplexität der Garnacha Blanca zu erhalten. Wir werden ihre Weine in kürze in unserem Online-Shop haben.

Sicus aus dem unteren Penedès sucht immer die Exzellenz und bringt Jahr für Jahr neue Überraschungen hervor. Dieses Jahr waren ihr Malvasía und ihr Xarel. lo spektakulär. Ihr neuer Wein Sons Xarello Vermell wird eine Fruchtbombe sein mit Noten mediterranenr Wälder und Böden.

4 Kilos von der Insel Mallorca trumpft mit dem Chateau Paquita stets elegant auf. Ihre Weine sind ein treuer Reflex des Potential, welches die Insel bezüglich der Herstellung großer Weine mit Finesse und Komplexität birgt. Was Naturweine angeht, ist Chateau Paquita eine großartige Adresse Spaniens.

Bevor wir gegessen haben, trafen wir das Trio Laureano Serres/Escoda Sanahuja/Pardet. Sie sind Wegbereiter des Naturweines in Spanien. Sie stellen auf sensible Art Weine her, die das Terroir und den gesamten Jahrgang widerspiegeln.

Als wir nach dem Essen zurück auf der Messe waren, wurde es noch interessanter und wir konnten wunderbaren italienischen Wein probieren. Wir trafen Hersteller, die uralte Techniken einsetzen, wie die karbonische Mazeration mit Schale, worauf Emilia Romagna für die Weißweinproduktion zurückgreift. Außerdem trafen wir Giulio Armani, einen der besten Repräsentanten für diese Weine. Cataleva, DIavolino: Orangenschalen, Melonen und guter Taningehalt sind typisch für die Zone. Solltet ihr auf diese Weine stoßen, dann zögert nicht sie zu probieren.

Und so verlief dieser Tag in einem tollen Ambiente auf professionellem, aber doch familiärem Niveau. Eine Schande, dass wir nicht alle Hersteller probieren könnten, die auf der Messe vor Ort waren, aber so haben wir einen Grund zur Vellaterra 2018 zurückzukehren.

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Ein Spaziergang bei Clos Mogador gemeinsam mit René Barbier Junior

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rb04Am vergangenen Samstag um 12 Uhr mittags haben wir uns bei Clos Mogador (in Gratallops) mit René Barbier Jr. getroffen. Es ist einer dieser Besuche, der ein Kribbeln im Bauch hervorruft, denn seit unseren Anfängen in der Weinwelt war Clos Mogador eine feste Größe hinsichtlich der Bodega und des Weingebiets.

René kommt pünktlich und empfängt uns mit einem breiten Lächeln. Nach der Begrüßung bittet er uns in seinen Kleintransporter einzusteigen, um uns direkt zum Weinberg zu bringen.

Während er die Wege von Gratallops entlang fährt erklärt er uns die Familiengeschichte.
Von den Anfängen im Jahr 1979, in dem sein Vater in den Priorat kam; 1986 als Clos Mogador gegründet wurde; und das Jahr 1989, als man sich mit anderen Winzern zusammen tat, um die Region aufzuwerten. Sie pflanzten heimische Rebsorten, wie Garnacha und Cariñena. Trotzdem wurden auch Rebsorten, wie Syrah angepflanzt oder eine gewisse Rebsorte, die einen Strahlenden Wein hervorbringt, namens Cabernet Sauvignon. Sie nutzten Weinherstellungstechniken aus Bordeaux mit langen Mazerationen und Reifungen in 225-Liter-Fässern, um die Weine zu verfeinern. Im Laufe der Jahre haben die Ergebnisse die Vision des Priorat geprägt.

1999 begann Rene Barbier Jr. mit seinem Vater zusammenzuarbeiten. Stück für Stück hat er mit seinem Bruder gemeinsam die Vision des Weinberges von Clos Mogador geprägt und neue Produktionstechniken implementiert. Während er uns alles erklärt, wird einem klar, was Ihn antreibt: Weinberge zwischen Oliven und Mandelbäumen, eine hohe Biodiversität und die Überzeugung, dass die Polykultur die Zukunft sein wird.

Wir kommen am Weinberg an, der stärker der Hitze ausgesetzt ist, wo man gut erkennen kann, wie sich die Vegetation verändert. René erzählt uns von der Rebsorte Cariñera, die Ihn begeistert. Er beschreibt, wie es die Cariñera im Laufe der Jahre geschafft hat, sich an das extreme Terrain anzupassen.
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Wir kommen bei Manyetes an, einem Weinberg, der auf drei verschiedenen Parzellen angepflanzt ist und hauptsächlich mit Cariñena und teilweise mit Garnachareben verschiedenen Alters bepflanzt ist. Es ist eine wunderschöne Finca, in der ein halbes Dutzend an Olivenbäumen in der Senke eines kleines Baches liegen.

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Wir folgen dem geschlängelten Weg zu den Schieferhängen, wo die Bedingen extremer sind. Wir kommen zum nächsten Projekt, namens La Vinya Del Vuit. Im Jahr 2001 pflanzte er mit 8 Freunden drei Hektar an Cariñena an, von denen jährlich 2000 Flaschen Wein stammen.
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Wir kommen an Weinbergen vorbei, die eine Art Amphitheater formen. Auf 24 Hektar  Schieferhängen begann einst sein Vater damit, seine Träume zu verwirklichen. René und sein Bruder arbeiten daran, den Boden wieder zu beleben und ein lebendige Vegetation zu erschaffen. Das Ziel ist es, die Kraft des Weinberges zu erhalten und durch die Vegetation dem Weinberg Feuchtigkeit zu verleihen. Eine gute Reifung und ein entsprechender Alkoholgehalt sollen sich nicht behindern, wobei es sich um eine Problematik handelt, die ziemlich oft im Priorat auftritt.

Auf dem Weg zurück kommen wir an einem Haus der selben Zone vorbei, in dem René viele Jahre mit seinen Eltern gewohnt, gespielt, gelernt und gearbeitet hat. Hier wächst heute Wein für den Clos.

Als wir in der Bodega ankamen, haben wir direkt die verschiedenen Weine von Clos Mogador, wie den Nelin 2016 probiert. René gefallen die Weißweine aus dem Priorat, sowie die großen Burgunderweine oder die aus der Rhone. Der Wein reift acht Monate im Fass und wird daraufhin in Edelstahlfässer umgefüllt, wo er verfeinert.

Manyentes kommt mit einfachem und ländlichem Charm daher. Dieser Cariñena wird in benutzten Eichenfässern verfeinert, wodurch ihm eine lange Lagerung ermöglicht wird.

Die Philosophie des Weines von Clos Mogador ist es, mit einem Wein die gesamte Finca und den Jahrgang zu versinnlichen. Die Rebsorten gären getrennt voneinander und es werden keine zusätzlichen Hefen oder Sulfite im Gärprozess hinzugefügt, damit sich der Wein frei entfalten kann. Es ist ein Wein, der alle Rebsorten vereint, die für seine Herstellung genutzt werden. Der Jahrgang 2016 ist konzentriert und entspricht dem typischen Stil des Priorat.

Wir betreten einen anderen Raum, indem er gemeinsam mit seiner Frau Sara Weine der Marke Partida Bellvisos herstellt. Fässer, Glasballons, Eichenfässer verschiedenster Größe und ein Menge an Tanks, in denen Jahr für Jahr experimentiert und verfeinert wird. Die Weine werden ohne jegliche önologische Zusätze produziert.

Nachdem wir den ganzen morgen bei Clos Mogador verbracht haben, verlängerten wir den Tag ein wenig bei Venus la Universal im Montsant. Gemeinsam mit Sara Pérez und einigen Freunden haben wir Weine probiert und gegessen.

Ein großartiger Tag, der bezeugt, dass mit dem selben Elan weitergearbeitet wird, wie es auch die vorherige Generation tat. Der Priorat mit seinen Weinen ist ein ganz besonderes Gebiet auf unserem Planeten.

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10 Weine für den Valentinstag (oder romantische Abende)

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Wir haben für euch ein paar Weine ausgewählt, damit Ihr den Valentinstag in vollen Zügen genießen könnt.

Wenn euch Roséweine gefallen, dann kommt der La Rosa von Vins de Terrer perfekt, es handelt sich um einen Pinot Noir aus dem Penedés. Wenn ihr gerne Speisen mit Roséweinen verbindet, dann seit ein wenig frech und sichert euch den Pícaro del Águila Clarete. Gefallen euch elegantere und exklusivere Roséweine? Dann haben wir mit der limitierten Edition von Marqués de Murrieta Primer Rose das Optimale für euch.

In einer romantischen Nacht darf ein genüssliches und verführerisches Prickeln nicht fehlen. Ein Rosé, der mit Pinot Noir hergestellt wurde und aus einer Vorzeigebodega bezüglich Cavas stammt, ist der Gramona Argent Rose, der perfekt zu einem gemeinsamen Abend passt. Wenn euch grazile Schaumweine gefallen, dann ist der verführerische Nuria Claverol von Sumarroca sehr passend. Wenn es ein echter großer Cava sein soll, dann ist der Recaredo Brut de Brut Serrat del Vell eure Wahl. Soll es etwas aus der Champagne sein? Dann kommt der Veuve Clicquot Carte Jaune als exzellenter Luxuswein super an.

Mögt Ihr es gerne süß, dann haben wir für euch eine Auswahl von Weinen, die perfekt zu euren karamellisierten Gaumen passen. Ein Chardonnay aus der Navarra, der Chivite Colección 125 vendimia tardía und ein Moscatel aus den Bergen von Málaga, namens Victoria Número 2. Bei einer Schwäche für Schokolade, haben wir zu guter Letzt einen perfekten Begleiter, den Colosía Pedro Ximénez.

Genießt den Valentinstag (und auch alle anderen Tage) mit viel Liebe und sehr viel Wein.
¡Salud!

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Neuheiten im Februar

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Wir haben euch eine Freude in Form von Weinen gemacht, um euch den Februar zu erleichtern, der im Allgemeinen ein sehr trostloser Monat ist. Deswegen haben wir uns mit neuen Winzern zusammen getan und neue Jahrgänge von leckeren Weinen im Sortiment. Worauf wartet ihr? Probiert sie..

Artífice Listán Blanco 2015: Borja Pérez ist der Künstler dieses neuen Projektes. Nachdem er seine Bodega Ignios verlassen hat, betreibt Pérez dieses kleine Projekt in der selben Zone von Teneriffa mit der selben Philosophie. Er produziert mineralische Weine, wie auch diesen Wein, welcher mit der heimischen Rebsorte Listán Blanco hergestellt wird.

Ollos de Roque 2014: Yago Garrido stellt diesen Wein selbst her. Ein junger Winzer, der fest an die Kraft des Unterbodens glaubt. Er setzt biodynamische Techniken und heimische Rebsorten aus Ribeiro ein, um diesen geradlinigen und salzhaltigen Weißwein herzustellen.

Albariño Do Ferreiro 2016: Ein Klassiker (im Guten) aus des Region Rias Baixas. Gerado Méndez bringt sein Basis-Sortiment der Rebsorte Alabriño auf den Markt, deren Trauben von jungen Rebstöcken stammen. Ein natürlicher Weißwein mit Schwingungen.

Bàrbara Forés El Quintà 2015: Dieser reine Garnacha Blanca hat sich zu einer Referenz in der Terra Alta entwickelt. Bàrbara Forés stellt den Wein in Gandesa her, wo er in 500-Liter-Fässern gärt, um ihm eine hohe Komplexität zu verleihen. Ein opulenter Wein, den man lange aufbewahren kann.

Botijo Rojo Garnacha 2014: Die Bodega wurde von drei Weinliebhabern aus Zaragoza gegründet, die auf der Suche nach den verlorenen Ursprüngen des Garnacha sind und vor den überreifen Weinen der Zona flüchteten. Gemeinsam mit der Bodega Escocés Volante, ist es eine der Bodegas, die das Weinpanorama in Aragón verändern.

Muradella Tinto 2012: Uns gefällt sehr, dass wir in unserem Katalog nun einen der authentischsten Winzer Spaniens haben, José Luis Mateo. In der DO Monterrei in Galizien stellt der Herr seine Weine in der Bodega Quinta her. Die 14 Hektar große Anbaufläche ist ausschließlich mit heimischen Rebsorten bepflanzt. Der Muradella ist ein Verschnitt aus Garnacha Tintorera, Bastardo, Mencía und Mouratón.

12 Volts 2015: Neuer Jahrgang des jungen Weines von 4 Kilos, eine unserer mallorquinischen Lieblingsbodegas. Immerzu erhalten wir etwas neues von Ihnen und von Jahr zu Jahr wenden Francesc und Sergi neue Formeln an, wodurch Weine entstehen, die immer appetitlicher werden, wie der 12 Volts. Ein großartige Wahl.

Peña Caballera 2014: Wir haben wieder den neuen Jahrgang von dieser großartigen Garnacha-Parzelle. Einer der ältesten Weinberge, gepflanzt in Marañones über Granitböden. Ein flüssiger und vibrierender Wein, der ein Hochgenuss für Garnachaliebhaber sein wird.

Viña Real Gran Reserva 2010: Ein Klassiker der Rioja. Dieser Viña Real besteht hauptsächlich aus Tempranillo und teilweise aus Graciano, wodurch er Langlebigkeit erhält. Das Jahr 2010 war zudem ein großartiger Jahrgang.

Clos Lentiscus Sumoll Reserva Familiar Blanc de Noirs 2013: Der Magier Manel kehrt mit einem neuen Jahrgang des erstklassigen Schaumweins zurück. Die Rebsorte Sumoll wird im Gebirgsmassiv des Garraf angebaut. Der Wein wird wie ein Weißwein hergestellt und entwickelt sich dann zu einem Schaumwein. Die Kultivierung erfolgt durch biodynamische Agrikultur und es gibt nur minimalste Eingriffe durch die Bodega.

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Tim Atkin und seine Vision über die Rioja

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Tim Atkin ist ein prestigevoller Master of Wine und ein wichtiger Kritiker auf dem englischen Markt. Er ist ein großer und begeisterter Kenner der Rioja, im vergangenen Jahr begann er damit, die Hersteller nach Qualitätskriterien in einer Liste einzuordnen. Der Ursprung dieser Klassifikation stammt aus Frankreich, genauer gesagt aus Bordeaux, wo 1855 Kaiser Napoleón III ein Klassifikationssystem entwickelte, um im selben Jahr die besten Weine auf der Weltausstellung in París zu präsentieren.

Dieses Jahr veröffentlichte Atkin zum zweiten Mal eine solche Klassifikation und zwar mit folgenden Ergebnissen:

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Atkin hat für das Jahr 2017 Marqués de Murrieta als führende Bodega bezeichnet. Auch hat er Maria Vargas als beste Önologin de Jahres eingestuft und gleichzeitig den Wein Marqués de Murrieta Ygay Blanco de 1986 als den besten Weißwein bezeichnet. Der beste Rotwein war Las Beatas 2014 aus der Compañía de Vinos Telmo Rodríguez.

Seine Entdeckungen des Jahres waren der rote El Sacramento 2014 und der weiße Remírez de Ganuza Reserva 2009.

Bezüglich der Klassifikationen der Bodegas müssen wir folgende hervorheben:

In der ersten Kategorie sind Abel Mendoza (den wir vor kurzem besucht haben) und Bodegas y Viñedos Artuke, eine weitere kleine Bodega, die in der Rioja Alavesa liegt. Auch finden sich große klassische Bodegas, wie Tondonia, Remelluri oder La Rioja Alta in dieser Kategorie.

In der zweiten sind Valenciso, Peña el Gato, Castillo de Cuzcurrita und Tentenublo. Neben diesen kleineren Bodegas kommen auch große Namen wie Palacios Remondo oder CVNE vor.

In der dritten Kategorie sind Olivier Rivière, Pedro Balda und Exopto angesiedelt. Auch Baigorri und Hermanos Peciña stehen hier.

In der vierten Kategorie finden wir mythenhafte Bodegas, wie Beronia oder Bodegas Bilbainas zusammen mit Gomez Cruzado (eine wiedereröffnete Bodega). Auch neue Winzer, wie Oxer Bastegieta sind dabei.

In der fünften Kategorie finden wir Bodegas, die schon länger in der Rioja sind, wie LAN, Baron de Ley oder Luis Alegre und einige neue Akteure mit jungem Unternehmergeist, wie Laventura oder Compañon Arrieta.

Wir werden sehen, wie sich diese Klassifikation über die Jahre entwickeln wird.

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Die Auferstehung der Garnacha

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garnacha

Ab Januar veröffentlichen wir einzelne Blogbeiträge bezüglich der Rebsorten unserer Weinberge. Wir beginnen mit einer der meist angepflanzten Rebsorten Spaniens und gleichzeitig einer der vielseitigsten, der Garnacha.

Ursprünglich kam die Rebsorte aus Aragon und expandierte durch das Königreich Aragon vom Ebro bis an die Rhone. Garnacha gehört zu den Top-Rebsorten bezüglich mediterranem Klima. Seit ihrem Ursprung ist die Sorte mutiert und konvertierte von der Garnacha Peluda (behaarte Blätter), über die Garnacha Tintorera bis zu den hellen Formen Garnacha Gris und Blanca.

In der näheren Vergangenheit haben wir zwei entscheidende Momente bezüglich der Garnacha miterlebt. Denn in den 80er Jahren wurden Garnacha und andere heimische Sorten durch Tempranillo und andere fremde Sorten vertrieben. Während dieser Zeit waren die produzierten Weine roh, holzig, süß und standardisiert (basierend auf den modernen außereuropäischen Weinen). Die Weine konnten sich nicht mit dem Territorium identifizieren. In Konsequenz reduzierten sich die kultivierten Hektar.

Im Jahr 1989 kam eine reisende Generation an den atemberaubenden Schieferküsten des Priorats an. Dort begann die Revolution der Rebsorte. Álvaro Palacios, Rene Barbier (Clos Mogador), Daphne Glorian (Clos Erasmus), Jose Luis Peréz (Clos Martinet) und Carles Pastrana (Clos del Obac) begannen die Weinberge der Zone zurückzugewinnen, unter diesen auch viele der Sorte Garnacha. Sie setzten das ganze Wissen ein, welches sie sich in den großen Weinanbauzonen Europas, wie Bordeaux, Burgund und der Rhone-Region, angeeignet hatten. Das Priorat wurde zu einer Art Laboratorium, in dem große Weine entstanden, wie der L’Ermita von Álvaro Palacios. Der LErmita ist der absolute Vorzeigeweine, wenn es um einen Garnacha aus dem Priorat geht.

Im einem anderen Teil Spaniens, im Gebirge von Gredos, gab es einst alte vergessene Garnacha-Weinberge. Telmo Rodríguez, ein Winzer mit viel Erfahrung, begann 1999 Garnachaweine in der Zone herzustellen. Später schlossen sich junge Winzer zu einer Gruppe namens Comando G zusammen. Auch Marañones und Bernabeleva haben das Potenzial der Region erkannt und agieren vor Ort mit Garnacha. Das Resultat sind Weine mit einer geschätzten Feinheit im internationalen Raum.

Durch die mediale Aufmerksamkeit, welche die beiden Regionen erweckt haben, haben auch andere Zonen die Garnacha wiederbelebt. So zum Beispiel die Rioja und speziell die Rioja Baja (Palacios Remondo, Costumbres), die den größeren mediterranen Einfluss hat. In der Navarra war die Garnacha auch damals schon die vorherrschende Rebsorte. Heute wird sie durch Viña Zorzal wunderbar interpretiert. Und zu guter Letzt wird natürlich auch auf dem Ursprungsgebiet der Garnacha in Aragón kultiviert. Die Bodegas Frontonio und Escoces Volante haben sich der Garnacha-Wein-Produktion zugewandt, mit exzellentem Ergebnis.

  • Garnachas de España

    Wir präsentieren euch eine Kollektion von Garnacha Weinen, die in verschiedenen Regionen hergestellt wurde. Je nach Anbaugebiet und Herstellung finden wir verschiedene Weinprofile. Von den fruchtigsten und leichtesten Weinen, bis hin zu den strukturiertesten und komplexesten Weinen, ist von Allem etwas dabei.

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    Garnachas de España

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Abel Mendoza, ein Synonym für einen Winzer

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Abel mendoza

Letzten Donnerstag, den 5. Januar, haben wir Abel Mendoza besucht. Abel Mendoza ist ein kleiner und großartiger Winzer aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Ehrlich gesagt war es nicht der beste Tag, an dem wir Abel Mendoza trafen, denn er hatte wahnsinnig viel zu tun, da der Jarrarte 2016 abgefüllt werden musste. Trotzdem nahm er sich Zeit für uns und erklärte uns seine Vision des Weines und der Umgebung (La Rioja), die ihn umgibt.

Abel Mendoza ist ein Mann des Weinberges. Seine Weine sind ehrlich und beinhalten jahrelange Erfahrung. Abel ist ein authentischer Winzer der Rioja und ein großer Verfechter der Region.

Er besitzt 17 ha Land in San Vicente de la Sonsierra, das ökologisch kultiviert wird. Er kultiviert heimische Rebsorten auf verschiedenen Terrains: die roten Sorten Tempranillo, Garnacha und Graciano, sowie die weißen Sorten Tempranillo Blanco, Malvasia, Garnacha Blanca, Viura und Torrontés. Die Mehrheit der Weinberge wird ohne Stützgerüst kultiviert. Trotzdem hat er dieses Jahr eine Weinparzelle mit einer Sprossenwand bepflanzt. Sein Plan war es einfach auszuprobieren. Das Ergebnis gefiel ihm jedoch nicht und somit wird er weiterhin ohne Stützgerüst anbauen. Wie sagt er: “wenn man nichts ausprobiert, dann kann man auch keine Meinung haben”. Eine Maxime seiner Philosophie.

Die Bodega wurde 1988 gebaut und verfügt über verschiedene typische Weinpressen aus Beton, in denen auch der Wein Jarrarte mittels karbonischer Mazeration hergestellt wird. Auch Edelstahltanks für die konventionelle Gärung gehören zum Inventar der Bodega. Darüber hinaus hat Abel noch einige französische Eichenfässer für die Herstellung von Weißweinen und die Reifung von Rotweinen.

Mit diesen zwei Komponenten, dem Weinberg und der Bodega kreiert Abel. Auf dem Weinberg gibt es keine stabile Regelmäßigkeit. Ein guter Winzer muss bei seinem Spaziergang über den Weinberg beobachten, das Klima analysieren und dementsprechend handeln: Reben beschneiden, düngen oder andere Behandlungen (ökologische) einsetzen.. Auf diese Weise erhält jeder seiner Jahrgänge einen bestimmten Charakter. In seiner Bodega werden nur geringe Interventionen bezüglich der Reben vorgenommen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass weniger mit verschiedenen Weinerzeugnissen ausprobiert wird oder weniger Verschnittweine entstehen.

Abel ist ein Verfechter der traditionellen Herstellungsmethoden und der karbonischen Mazeration. Die karbonische Mazeration ist die älteste Methode der Region. Der Jarrarte Maceración Carbónica ist Abels Lieblingswein, mit dem er sich am besten identifizieren kann. Es ist ein Wein, den man beim Trinken einfach nur genießt. Wir konnten auch den neuen Jahrgang schon probieren und die Wahrheit ist, dass es ein Wein ist, der Vergnügen bereitet, kräftig ist und mit fruchtigen Noten beeindruckt.

Die heimischen weißen Rebsorten sind sein anderes großes Thema. Diese hat er auf verschiedenen Böden angepflanzt und führt die Herstellung getrennt voneinander in Fässern durch, wo Sie gären und eine gewisse Zeit reifen. Jede Rebsorte drückt sich auf seine eigene großartige Art aus. Tempranillo Blanco = Körper, Malvasía = Aromen, Garnacha Blanca = Körper und bitter, Viura = Geradheit, Torrontés = Salzgehalt. Alle haben eine enorme Tiefe.

Die Trauben werden in der Bodega auf eindrucksvolle Art behandelt. Familienmitglieder und Freunde vereinen sich, um die Trauben per Hand zu rebeln. Die gesamte Traube wird dann in die intrazelluläre Mazeration gegeben. Es ist der gleiche Prozess, wie bei der karbonischen Mazeration, allerdings entsteht durch das Fehlen des Stielgerüstes eine höhere Feinheit.

Letztendlich war es ein kurzer Besuch. Es war eine echte Ehre Abel zuzuhören und zu sehen, wie er für gewisse Dinge einsteht. Er zeigt, dass mit seinem Model die kleinen und die großen Bodegas überleben können. In seiner Umgebung existieren immer mehr Bodegas mit großer Produktion und niedriger Affinität für die verschiedenen Landschaften des Territoriums. Abel ist ein Träumer, der auf dem Boden geblieben ist und besorgt in die Zukunft der Region blickt.

Vielen Dank für den Besuch Abel. Von Traube zu Traube kann man große Dinge erreichen.

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Neue Weine im Januar 2017

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Wir begrüßen das Jahr 2017 und bieten euch weiterhin die besten Weine an. Im letzten Blog haben wir euch die Top 10 verkauften Weine des letzten Jahres vorgestellt. Heute präsentieren wir euch die Neuheiten dieses Monats. Mal sehen, ob wir so den Januar erträglicher machen können.

Belondrade y Lurtón 2015: wir haben bereits den neuen Jahrgang dieses Klassikers aus der Region. Im Jahr 1994 revolutionierte Didier Belondrade das Panorama der Weißweine aus Rueda, indem er einen Weißwein auf den Markt brachte, der in Barriquefässern gärt und reift. Heute ist er eine gesetzte Größe in der Reihe der spanischen Weißweine.

Raúl Pérez & Niepoort Calderera Blanco 2013: um diesen Wein herzustellen, haben sich zwei sehr einflussreiche Personen des weltweiten Weinpanoramas zusammengetan: Dirk Niepoort und Raúl Perez. Niepoort ist bis nach Bierzo gereist, um diesen einzigartigen Wein mit der Rebsorte Godello herzustellen. Ein Wein der in 2000 Liter Fässern über 2 Jahre reift (20% reifen allerdings in Amphoren). Ein direkter und salzhaltiger Wein, der sich perfekt für Personen eignet, denen elektrische Weine gefallen.

Honorio Rubio Lías Finas 2012: Diese Bodega, aus dem Dorf Cordovín (liegt in einer typischen Roséweinregion), hat ein Sortiment mit experimentellen Weinen und einer limitierten Produktion auf den Markt gebracht. Dieser Wein wird mit der Rebsorte Viura hergestellt und reift die ersten 10 Monate mit seinen eigenen Hefen im Tank und wird dann in 225 Liter Fässer abgefüllt, in denen er weitere 6 Monate reift. Ein Wein, der den klassischen Weißweinen der Rioja ähnelt.

Amós Bañeres Vinya Oculta Vinya de la Múnia 2014: Wir haben bereits den neuen Jahrgang unseres Lieblings-Xarel·los aus dem Penedès. Er stammt von einem Weinberg, mit 1,8 ha Größe. Amós arbeitet vorsichtig und ökologisch. In der Bodega wird die Traube nur minimal behandelt, damit sie sich perfekt entfalten kann. Als Resultat erhalten wir einen kompletten Wein, aromatisch komplex und mit gutem Säuregehalt.

Azpillaga Urarte Viña El Pago 2015: Alberto kümmert sich um seine Weinberge mittels regenerativer Kultivierung. Er verfolgt eine sorgsame Behandlung, damit der Weinberg mit Respekt in seiner Umgebung wachsen kann. Der Wein wird mittels der traditionellen Herstellungsmethode der Region erzeugt, der karbonischen Mazeration, von derer er ein großer Verfechter ist. Nach einer langen Mazeration reift der Wein einige Monate in Tanks.

Chateau Paquita 2015: Eloi Cedó ist der Verantwortliche für die Herstellung dieses Weines, der flüssig, frisch und einfach leicht zu trinken ist. Er wird mit den Rebsorten Callet, Manto Negro und Monastrell hergestellt. Kultiviert wird mit totaler Liebe, damit kein einziges önologisches Zusatzprodukt eingesetzt werden muss. Greif einfach zu!

Tintilla Nude 2016: Tintilla de Rota ist eine heimische Rebsorte aus Cádiz. Barbadillo stellt diesen Wein ohne jegliche Reifung her, damit sich die Rebsorte frei entfalten kann. Ein fruchtiger Wein, der einfach zu trinken ist.

Rozas 1er Cru 2015: neuer Jahrgang des Weines, der durch Comando G (Fernando und Dani) hergestellt wird. Es ist ihre besondere Vision, die Garnachareben von Gredos zu interpretieren. Der Weinberg liegt in Rozas de Puerto Real und wirft frische, fruchtige und blumige Garnachatrauben ab. Ein Schlüsselwein, um zu verstehen, was in der Region vor sich geht.

Gramona Celler Batlle 2006: Gramona stellt diesen Schaumwein mit der Rebsorte Xarel·lo und Macabeo her. Die Rebsorten stammen von Weinbergen, die biodynamisch kultiviert werden. Eine Reifezeit von 120 Monaten verleiht dem Cava eine hohe Komplexität und Eleganz. Einer der Vorzeigecavas.

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