Die Geschichte des schottischen Whiskys

Der genaue Ursprung des ersten “wee dram” (zu Deutsch: kleines Schlückchen) des schottischen Whiskys ist leider über die Jahre verloren gegangen, nichtsdestotrotz, gibt es Überlieferungen von antiken Kelten, die bereits von einem starken bernsteinfarbenen Getränk sprachen. Sie nannten es “uisge beatha“, was so viel heißt wie “aqua vitae” oder “Wasser des Lebens“.

Die frühesten Überlieferungen die von dem schottischen Whisky handeln lassen sich in den schottischen Steuerunterlagen (Exchequer Rolls) finden, welche von einer der frühesten Regierungsabteilungen, die die königlichen Finanzen verfolgten, niedergeschrieben wurde. Um 1494 steht in einem Eintrag: „Acht Bollen Malz für Bruder John Cor, auf Befehl des Königs, um Wasser des Lebens herzustellen“. Geschätzt hätten diese acht Bollen Malz für ungefähr 1500 Flaschen Whisky ausgereicht, wenn man davon ausgeht, dass die Mönche schon damals eine ziemlich große Brennerei besaßen, die auch noch erfolgreich funktioniert.

Seit der Herrschaft der Kelten bis zum heutigen Tag, wurde der Scotch als eine Art Allheilmittel angesehen, ein allmächtiger und göttlicher Nektar, der dazu in der Lage war alles zu heilen, ob nun eine gewöhnliche Erkältung oder die Schweinegrippe. Die Beziehung zwischen Schotten und ihrem Whisky kann schon kurz nach der Geburt entstehen, wenn die Mutter nach einem Schlückchen Whisky für ihr zahnendes Kind fragt!

BARRILES

Farben und Fässer in der Ardbeg Brennerei (Islay, Schottland). Winterriot (CC BY 2.0)

Es gibt zwei verschiedene Grundtypen des schottischen Whiskys von denen verschiedene Mischungen produziert werden. Der Single Malt Whisky muss in einer einzigen Brennerei nur mit Wasser und Gerstenmalz in einem Destilliervorgang in sogenannten Pot stills, große Kupferkessel und das Herzstück einer jeden Brennerei, hergestellt werden.

Der Single Grain Scotch Whisky wird zwar ebenfalls in nur einer Brennerei mit Wasser und Gerstenmalz hergestellt, allerdings besteht bei diesem die Möglichkeit, dass ganze Getreidekörner während des Prozesses hinzugefügt wurden.

Ernährungswissenschaftler in Norwegen haben übrigens letztens herausgefunden, dass der regelmäßige Konsum von Whisky tatsächlich gesundheitsfördernd sein kann, da er dabei hilft Blutgerinnsel in den Venen und Arterien abzubauen und so das Risiko eines Schlaganfalls deutlich reduziert!

Hier stellen wir Ihnen einige unserer Favoriten vor:

Talisker 10 years Ein klassischer Whisky aus der Region Island in Schottland und kommt von der Insel Skye. Da dieser Wein durchgehend immer gut angenommen wurde, wurde er die Wahl der Verleger eines Whisky Magazins. Am Gaumen zeigt sich ein Hauch von Gewürzen mit frischen, spritzigen, aber auch torfigen Noten.

Laphroaig 10 years Wurde auf der Insel Islay an der Westküste Schottlands hergestellt. Laphroaig 10 years zählt zu einem der charakterlich stärksten Whiskys in Schottland. Der Geschmack ist besonders rauchig und reich an Torf und Jod.

The Macallan Amber Ein bernsteinfarbener Whisky aus Macallan, der Teil der beliebten 1824-Serie ist. Das Malz wird in Sherryfässern gereift und zeigt sich mit frischen grünen Äpfeln und Zimt am Gaumen. Dezente Noten von Eiche begleiten einen die gesamte schmackhafte Reise lang. Ein schönes Beispiel dafür was Macallan alles mit einer guten Qualitätseiche machen kann!

Aberlour A‘Bunadh Ein Single Malt aus der Aberlour Brennerei. Er wird in begrenzten Chargen veröffentlicht und wird in mehreren Fässern, die zwischen fünf und 25 Jahre alt sind, gemischt, sodass jede Palette eine bestimmte Nummer trägt. Dieser Whisky reift ausschließlich in spanischen Oloroso Sherryfässern und besitzt daher interessante Aromen von gerösteten Nüssen, altem Leder, schwarzen Pfeffer, alter Eiche und trockenen Früchten.

Um vom maximalen Geschmack und Aroma kosten zu können, empfehlen wir den schottischen Whisky entweder pur oder mit einigen Tropfen Wasser zu trinken oder einen Whiskystein zu benutzen. Wenn man direkt Eis in den Whisky gibt, wird dies nur die Temperatur reduzieren, um so Aroma, Geruch und den Geschmack abstumpfen zu lassen.

In diesem Sinne:

Sláinte!

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