Die wahl des besten cavas: Eine frage des geschmacks

Wenn es zur Auswahl des richtigen Cavas kommt, dann kann es von großer Hilfe sein, ein paar Details über die Herstellung und die Sorten zu kennen. Im Schatten des Champagners ist der Cava zu einem Qualitätsschaumwein, mit eigenem Stil und Einzigartigkeit, herangewachsen.

Ein gewissenhaftes Verfahren bei der Herstellung und die Aromen, die von seiner geografischen Lage beigesteuert werden, verleihen jedem einzelnen Wein der Qualitätsbezeichnung CAVA eine einzigartige Identität.

el mejor cava

Cava Flickr

Die Produktion findet ihren Ursprung in Katalonien und dehnt sich über weite Teile der Region aus. Josep Raventós aus dem Hause Codorníu, der Penedés Region, ist ohne Zweifel der Experte in Sachen Cava. Einen Recaredo Cava oder einen Gramona Cava, unter vielen anderen, vermittelt den Charakter der Region und führt ihn uns an den Gaumen heran. Unter der Qualitätsbezeichnung CAVA stehen sieben weitere spanische Regionen: Aragón, La Rioja, Navarra, das Baskenland, Castilla y León, Extremadura und Valencia.

Obwohl das Herstellungsverfahren, die Flaschengärung, bei der Cava- oder Champagnerproduktion im Grunde dasselbe ist, haben sich diese in entferte Verwandte entwickelt, die letztendlich wenig miteinander zu tun haben. Die Wahl eines Möet & Chandon hat sich als weitere Alternative herausgestellt: Die verarbeiteten Trauben der Rebsorten, basierend auf sehr unterschiedlichen physikalischen und chemischen Gegebenheiten, wie Regen, Sonne und Boden der Weinberge, stellen grundlegende Unterschiede bei der Herstellung von Cava und Champagner dar. Außerdem unterscheidet man hier auch bei der Reifung: Der Champagner reift mindestens ein Jahr, während der Cava nur neun Monate reift.

Der Cava beginnt dort, wo der Wein aufhört. Sobald der Most die alkoholische Gärung abgeschlossen hat, wird dem, in abgefüllten Flaschen, Weinhefen und Zucker beigefügt, um so eine zweite Gärung zu provozieren. Dadurch entsteht Kohlendioxid, das heisst, die essenziellen Bläschen, entstehen. Während dieses Prozesses wird die Flasche mit dem anstehenden Cava behutsam durch verschiedene Stadien der Herstellung geführt: Horizentale Lagerung der Flaschen, die nach und nach in die Waagrechte gekippt werden – der gesamte Prozess findet in unterirdischen Lagerhallen oder Kellern (cavas) statt, daher auch der Name der D.O. –  und täglich um ein Achtel gedreht werden. Das hat zur Folge, dass der Flaschenhals am Ende voll mit Sedimint (Ablagerungen) gefüllt ist. Im nächsten Schritt wird dieser gefroren und der dadurch entstehende Eispfropf, kann aufgrund des bestehenden Drucks in der Flasche, zusammen mit den Rückständen, entfernt werden. Danach wird die Flasche mit Versanddosage Likör – ein, mit Zucker angereicherter, Wein oder Cava – aufgefüllt. Diese Methode sorgt mit frischen Aromen für den letzten Schliff und ersetzt gleichzeitig die verloren gegangene Flüssigkeit. Abschließend wird die Flasche mit dem Kork und der Agraffe, Leitbilder des Cavas, verschlossen.

Dom Perignon, der erste Champagnerproduzent, hat als Erster Korken als Verschluss der Weine verwendet. Der Druck, der in einer Flasche Cava entsteht, ist mit dem Druck eines LKW Reifens zu vergleichen. Herkommlichen Weinflaschen explodierten beim Ausstoßen der damals verwendeten Korken aus Siegellack. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Flaschen eine besondere Dicke und es wurden Korkverschlüsse, mit einer perfekten zylindrischen Form, verwendet.

Bei der Verkostung der besten Cavas, empfiehlt es sich, die Korken langsam knallen zu lassen, sodass so wenig Schaum wie möglich verloren geht – die Bläschen sind ein wichtiger Träger der, während der Herstellung, erworbenen Aromen – der Cava sollte vorzugsweise in flötenförmigen Gläsern, maximal bis zu zwei Drittel gefüllt, serviert werden. Auf diese Weise kann die optimale Trinktemperatur ( 5 -8 Grad Celcius) beibehalten werden.

Die existierende Auswahl bietet uns unzählige Alternativen. Abhängig von dem maximalen Zuckeranteil:

  • Brut Nature: 3 gr/ Liter, ohne Zuckerzusatz.
  • Extra Brut: 6 gr/ Liter
  • Brut: 12 gr/ Liter
  • Extra Seco: 17 gr/ Liter
  • Seco: 32 gr/ Liter
  • Semiseco: 50 gr/ Liter
  • Dulce: < 50 gr/ Liter

Nach Reifedauer:

  • Gran Reserva: < 30 Monate in Cava
  • Reserva: Zwischen 15 und 30 Monaten in Cava
  • Joven: Zwischen 9 und 15 Monaten in Cava

Dabei darf der Cava-Rosé, mit roten Rebsorten hergestellt, nicht vergessen werden.

Der Einkauf von Cava, wird immer noch für besondere Ereignisse aufgehoben. Dennoch kann man sagen, dass bei dem großen Angebot für jeden Geschmack und jedes Zusammentreffen, etwas dabei ist. Kurz gesagt: Für jeden Gaumen gibt es das ideale den idealen Cava als Gegenstück.

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