Wei(h)nachtliche Verbindungen: Weine und Weihnachtsgebäck

Während der letzten Woche haben wir ausführlich darüber berichtet, welche Weine zu verschiedenen traditionellen Weihnachtsessen passen. Zum Abschluss unserer Serie „Wei(h)nachtliche Verbindungen“, haben wir etwas Süßes für Sie vorbereitet: Wir verraten Ihnen Tipps für die Zubereitung einiger der besten und traditionellsten spanischen Weihnachtsgebäcke und empfehlen Ihnen natürlich die passenden Weine dazu. Guten Appetit!

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Ein Paradies für Schleckmäuler © IMEO

Bei jedem authentischen spanischen Weihnachtsessen werden zum Dessert reichlich Polvorones, Turrones und Mantecados serviert.

Die Turrones werden mit flüssigem Zucker oder Honig sowie mit Trockenfrüchten, wie Mandeln, sowie teilweise Eiweiß,  hergestellt. Danach wird die Masse zum typischen Rechteck geformt.

Die Turrones stammen ursprünglich von den Arabern, welche im 9. Jhr. die Iberische Halbinsel besetzten. Heutzutage wird der Turron vor allem in Alicante hergestellt, wobei die bekanntesten Sorten der Turron Jijona und der Turron Alicante sind. Für beide Turronarten werden als Basis Honig und Mandeln verwendet. Dem weichen Turron aus Jijona werden indessen gemahlene Mandeln beigefügt, während der harte Turron aus Alicante mit ganzen Mandeln hergestellt wird.

Tatsächlich lassen sich aber unzählige Varianten von Turrones finden, von Schokolade, Kaffee über Rum mit Weinbeeren bis hin zu Rahm oder Nüssen. Eines steht aber fest: Ein Turron aus Jijona und aus Alicante darf bei keinem spanischen Weihnachtsmal fehlen.

Die Polvorones sind kleine Kekse aus Mandeln, Mehl, Schweineschmalz und Zucker, welche bei hoher Temperatur gebacken werden und die beim Genuss auf der Zunge zergehen. Auch wenn Polvorones in ganz Spanien hergestellt werden, stammen die bekanntesten Polvorones zweifelsfrei aus Südspanien.

Die Mantecados ist ein anderes beliebtes Süßgebäck Spaniens. Obwohl die Mantecados keine Mandeln enthalten, ähneln sie stark den Polvorones.

Für diese leckeren Weihnachtsgebäcke, empfehlen wir Ihnen die folgenden drei Weine. Sie werden Ihnen bestimmt schmecken!

El Maestro Sierra Cream. Die D.O. Jerez verfügt zweifelsohne über einige der besten Süssweine der Weilt. Für unser heutiges Weihnachtsgebäck wählen wir einen Cream, das heißt, ein Olorose der mit einem Pedro Ximénez verschnitten wurde und der danach zusammen mit dem Bodensatz während mindestens 5 Jahren reifte. Der Maestro Sierra Cream gefällt uns ausgezeichnet, da er als Begleiter für das Süßgebäck nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Süße besitzt.

Alceño Monastrell Dulce 2010. Reisen wir in die D.O. Jumilla, um Ihnen den sortenreinen Monastrell aus der Bodegas Alceño vorzustellen. Ein süsser Monastrell mit guter Länge und äusserst guter Säure, der uns als perfekte Ergänzung zu diesem Typ von Süssgebäcken erscheint.

Llopart Néctar Terrenal. In den letzten Jahren hat sich offenbar die Meinung verbreitet, dass ein guter Schaumwein nur ein Brut oder Brut Nature sein kann. Glücklicherweise, scheint dieser Modetrend langsam vorüberzugehen und die Konsumenten sowie die Kellereien glauben zu Recht immer mehr in Güte der Schaumweine, die als Dessertbegleiter gedacht sind. Der Llopart Néctar Terrenal ist ein perfektes Beispiel hierfür. Ein Cava mit der Seele eines Dessertweines. Frisch und anders. Sehr interessant.

Dies sind unsere drei Weinempfehlungen für das Weihnachtsgebäck 2014. Und Sie, welche Weine empfehlen Sie uns?

 

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